Pensionserhöhungen sind ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung an die Aufbaugeneration
Die gestern fixierten Pensionserhöhungen – und die damit verbundene Abgeltung der Inflation – sieht SPOÖ-Vorsitzender Ackerl als großen Erfolg in der Bekämpfung von Altersarmut und als wichtigen Beitrag zur Sicherung der regionalen Wertschöpfung. Die Pensionistinnen und Pensionisten geben das Geld für Güter des täglichen Bedarfs und für Mieten aus und sichern damit auch viele Arbeitsplätze. „Diese Pensionserhöhungen ist ein wichtiges Zeichen dafür, dass Pensionistinnen und Pensionisten sowie deren Familien schon genug zur Bewältigung der Krise beigetragen haben. Auch an die Jugend sendet man damit ein Signal, dass sie in das staatliche Pensionssystem vertrauen können“, so Ackerl.
Oberösterreich hat sich vor allem bei der Wiedereinführung des Alleinverdienerabsetzbetrages durchgesetzt. Pensionistinnen und Pensionisten mit einem Bezug bis zu 1750 Euro haben nun wieder Anspruch darauf. „Schon bei der Streichung habe ich vehement darauf hingewiesen, dass dies ein völlig falscher Weg ist und den damaligen Finanzminister aufgefordert, diese Maßnahme rückgängig zu machen. Der Pensionsraub durch den Wegfall des Alleinverdienerabsetzbetrages stellte vor allem eine Bestrafung von Frauen dar, die in den Sechziger Jahren aufgrund fehlender Kinderbetreuungseinrichtungen zu Hause geblieben sind. Bereits geringe Steuern auf Finanzspekulationen hätten diese unnötige Maßnahme verhindert. Ich bin froh, dass es durch den unermüdlichen, von uns unterstützten Einsatz von Heinz Hillinger, dem Landesvorsitzenden des Pensionistenverbandes OÖ, zu dieser Korrektur gekommen ist“, so SPOÖ-Vorsitzender Ackerl.