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Hohe Inflation und eiskalte VP/FP-Einschnitte bei Wohnbeihilfe treffen KleinverdienerInnen doppelt

Die im November erneut stark gestiegene Teuerung von insgesamt 3,6% im Jahresvergleich trifft insbesondere Menschen mit geringem Einkommen hart. Denn sie benötigen fast ihr gesamtes Einkommen zum Decken der täglichen Bedürfnisse. „Gerade beim täglichen Einkauf mit 3,9% und beim wöchentlichen mit 6,9% explodiert die Inflationsrate geradezu. Dazu kommen noch die eiskalten Einschnitte bei der Wohnbeihilfe ab 1.1.2012, die viele Betroffene vor kaum bewältigbare finanzielle Probleme stellen werden“, stellt SPÖ-Sozialsprecher Hans Affenzeller fest. Tanken, Energie und Nahrungsmittel sind die Hauptpreistreiber.

Mit den von ihnen beschlossenen Einschnitten bei der Wohnbeihilfe sind ÖVP und FPÖ voll verantwortlich für die unsozialen Folgewirkungen. „Wenn die Preise für Essen und Heizen galoppieren und gleichzeitig die wichtigste Sozialleistung für Wohnen beschnitten wird, dann belastet das die Betroffenen doppelt und dreifach. Die Einschnitte bei der Wohnbeihilfe treten mit 1.1.2012 in Kraft – bis dahin haben ÖVP und FPÖ noch Zeit für eine Korrektur“, so Landtagsabgeordneter Affenzeller.

Besonders hohe Teuerungen verzeichnet Haushaltsenergie mit +26% bei Heizöl und +14% bei Gas. Schon heute leiden in Österreich 300.000 Menschen an Energiearmut und können ihre Wohnungen nicht mehr angemessen heizen. „Die hohe Teuerung und die harten Einschnitte bei der Wohnbeihilfe machen Grundbedürfnisse wie ein warmes Zuhause für immer mehr Menschen zum Luxus“, argumentiert Affenzeller. Der Kostenanteil für Energie ist laut Statistik Austria im niedrigstverdienenden Viertel der Haushalte drei Mal so hoch wie im höchstverdienenden Viertel.

Die von ÖVP und FPÖ angekündigte Evaluierung der Einschnitte in die Wohnbeihilfe nach einem Jahr will Affenzeller nicht abwarten: „ÖVP und FPÖ sind heute – und nicht erst in einem Jahr – gefordert, die eiskalten Einschnitte bei der Wohnbeihilfe zurückzunehmen!“

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