„Trotz stabiler Arbeitsmarktlage wenig Anlass zur Freude“
Für Birgit Gerstorfer, Vorsitzende der SPÖ Oberösterreich, bieten die aktuellen Arbeitsmarktzahlen „weniger Anlass zur Freude, als aufgrund der stabilen Arbeitsmarktlage und der leichten konjunkturellen Erholung auf den ersten Blick zu vermuten wäre“.
Den Hintergrund für Gerstorfers Einschätzung bildet die wachsende Anzahl an Mitbürger/innen, die es aufgrund ihres Alters (+10,7% Zuwachs im Segment 50+) bzw. gesundheitlicher Einschränkungen (13% Zuwachs) besonders schwer haben, in den Arbeitsmarkt zurückzufinden. „Die Tatsache, dass am oberösterreichischen Arbeitsmarkt eine Gruppe wächst, die nur mehr geringe Chancen hat in das Erwerbsleben zurückzufinden, muss uns in höchstem Ausmaß alarmieren. Wenn die Wirtschafts-und Arbeitsmarktpolitik der schwarz-blauen Landeskoalition diese Herausforderung nicht bewältigen kann, werden die Belastungen für die sozialen Sicherungsnetze selbstverständlich weiter steigen.“