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„Bundes-ÖVP gefährdet Nahverkehr und Arbeitsplatzqualität“

22. Mai 2017

„Bundes-ÖVP gefährdet Nahverkehr und Arbeitsplatzqualität“

Landesparteivorsitzende gegen ÖVP-Vorschlag, Direktvergabe an Verkehrsunternehmen abzuschaffen

 Nichts abgewinnen kann die SPÖ Landesparteivorsitzende, Landesrätin Birgit Gerstorfer dem Vorstoß der ÖVP auf Bundesebene, die Direktvergabe an Verkehrsunternehmen abzuschaffen. „Privatisierungen im öffentlichen Verkehr haben sich noch immer als Fehlentscheidungen zu Lasten der MitarbeiterInnen und Passagiere erwiesen. Eine Abschaffung der Direktvergabe an Verkehrsunternehmen ist nichts anderes als eine Privatisierung durch die Hintertür“, argumentiert Gerstorfer verärgert. „Wir stehen ohnehin vor großen Herausforderungen, was den Ausbau des öffentlichen Verkehrs betrifft. Dieser ÖVP-Vorschlag ist aber kontraproduktiv.“

„Die neoliberale Argumentation für einen Zwang zur Ausschreibung ist altbekannt: Durch Wettbewerb und Ausschreibung soll alles besser, effizienter und billiger werden. Aus der Praxis weiß man aber, dass dieser Wettbewerb häufig um den billigsten Preis über Lohnkosten und Qualität geführt wird“, so Gerstorfer weiter. „Ausschreibungen führen zu Sozial- und Qualitätsdumping auf dem Rücken der EisenbahnerInnen. Letztlich sind es die Passagiere, die an Servicequalität verlieren und Sicherheitseinbußen machen müssten.“

Von Landeshauptmann Thomas Stelzer erwartet sich Gerstorfer ein klares Bekenntnis zur Direktvergabe an Verkehrsunternehmen und ein entsprechendes Einwirken auf die Bundespartei. „Wir stehen voll und ganz zur Direktvergabe und somit zu einer Sicherstellung von würdigen Arbeitsplätzen in den Verkehrsunternehmen.“

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