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Aktion 20.000: Sozialminister reagiert mit Unverständnis auf Ablehnung durch ÖVP/FPÖ im Landtag

7. Juli 2017

Aktion 20.000: Sozialminister reagiert mit Unverständnis auf Ablehnung durch ÖVP/FPÖ im Landtag

Am 1. Juli ist die Aktion 20.000 in den Modellregionen in allen Bundesländern angelaufen. Durch zusätzliche Jobs in Gemeinden, gemeindenahen Bereichen und gemeinnützigen Organisationen erhalten Menschen über 50 Jahren, die seit über einem Jahr arbeitssuchend sind, eine neue Chance auf dem Arbeitsmarkt. „Mit der Aktion 20.000 schaffen wir sinnvolle Jobs für die Generation 50+ die auch einen gesellschaftlichen Mehrwert haben“, verweist Sozialminister Alois Stöger auf die zahlreichen Bereiche, in denen die Erfüllung notwendiger Aufgaben bislang nicht finanzierbar waren. „Durch die Aktion 20.000 können die Gemeinden ihr Serviceangebot für ihre Bürgerinnen und Bürger verbessern. Gleichzeitig geben sie Älteren die von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen sind eine neue Lebensperspektive. Ich danke allen, die dazu beitragen, dass neue Jobs entstehen und der Generation 50+ damit zeigen, dass sie noch lange nicht zum alten Eisen gehören“, so Stöger weiter. Die ersten Jobs in Oberösterreich sind bereits gestartet.

„Menschen über 50 Jahre haben es am Arbeitsmarkt besonders schwer. Das verdeutlichen die Arbeitsmarktdaten jeden Monat aufs Neue. Der Aufschwung muss auch bei älteren Arbeitslosen ankommen. Dafür haben wir mit der Aktion 20.000 ein effektives Instrument geschaffen“, erklärt Stöger die Zielsetzung der Aktion 20.000 und wirbt um weitere Unterstützung für die Arbeitsmarktinitiative: Ich lade alle öffentlichen Stellen dazu ein, sich an der Aktion 20.000 zu beteiligen und daran mitzuarbeiten, die Probleme der Menschen zu lösen.“

Appell an Landesregierung

In Oberösterreich waren 2016 im Jahresdurchschnitt mehr als 5.000 Personen 50+ seit über einem Jahr auf Arbeitssuche. „Wir haben monatelang um die Umsetzung der Aktion 20.000 gerungen. Jetzt ist alles bereit. In den Modellregionen können die Jobs ab sofort vergeben werden. Ich hoffe, dass auch die Landesregierung älteren Langzeitarbeitslosen die Chance gibt, sich eine neue Lebensgrundlage zu erarbeiten“, betont Stöger anlässlich der gestrigen Abstimmung im oberösterreichischen Landtag, bei der ÖVP und FPÖ gegen eine Beteiligung des Landes an der Aktion 20.000 gestimmt haben. „Zahlreiche Gemeinden haben sich überparteilich für die Unterstützung der Aktion 20.000 ausgesprochen. Daran sollten sich die Regierungsparteien in Oberösterreich ein Beispiel nehmen“, fordert Stöger.

 

 

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