Energiepolitik als Turbo für Oberösterreich: Kraftwerk Trattenbach zeigt den Weg
Das Jahr 2026 bringt große wirtschaftliche Herausforderungen mit sich. Die SPÖ Oberösterreich setzt auf eine zukunftsorientierte Energiepolitik, um die Region zu stärken und die Bevölkerung zu entlasten. Landesrat Martin Winkler betont: „Energie ist Fairness-, Wirtschafts- und Sicherheitspolitik zugleich.“ Mit Projekten wie dem Kraftwerk Trattenbach in Spital am Pyhrn wird nicht nur die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern reduziert, sondern auch die Versorgungssicherheit gestärkt. Das Ziel: Oberösterreich soll vom Nettostromimporteur zum Vorreiter für erneuerbare Energien werden.
Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Durch den Ausbau von Kombikraftwerken, die Photovoltaik und Windkraft vereinen, sowie durch die Nutzung von Speichern in den Bergen, können langfristig Strompreise gesenkt und die regionale Wirtschaft angekurbelt werden. Besonders wichtig ist dabei die Beteiligung der Gemeinden an der Wertschöpfung, um kommunale Haushalte zu entlasten und neue Möglichkeiten für die Bevölkerung zu schaffen.
Kraftwerk Trattenbach: Ein Projekt mit Zukunft
Das Kleinwasserkraftwerk Trattenbach in Spital am Pyhrn zeigt, wie nachhaltige Energiepolitik konkret aussehen kann. Mit einer Investitionssumme von rund 8,5 Millionen Euro und einer jährlichen Stromproduktion von etwa 4.700 MWh könnte das Projekt die Stromkosten der Gemeinde um ein Fünftel des jährlichen Bedarfs decken. Gleichzeitig würde die Abhängigkeit von fossilen Energien um 8 Prozent reduziert – ein wichtiger Schritt in Richtung Energieunabhängigkeit.
Doch die Umsetzung solcher Projekte ist nicht ohne Herausforderungen. Seit über 15 Jahren kämpfen die politischen Vertreter:innen in Spital am Pyhrn für den Bau des Kraftwerks. Lange Verfahrensdauern und finanzielle Hürden haben die Realisierung verzögert und die Kosten in die Höhe getrieben. Landesrat Winkler fordert daher eine massive Verkürzung der Verfahrensdauern auf ein Zehntel der aktuellen Zeit, um Projekte schneller und effizienter umzusetzen. „Bei solchen Projekten gibt es nur Gewinner. Verlierer gibt es nur, wenn es diese Projekte nicht gibt“, so Winkler.
Fazit: Energiepolitik als Chance für alle
Die SPÖ Oberösterreich setzt sich mit Nachdruck für eine starke Energiepolitik ein, die nicht nur die Bevölkerung entlastet, sondern auch die regionale Wirtschaft stärkt. Projekte wie das Kraftwerk Trattenbach zeigen, wie nachhaltige Energiepolitik konkret umgesetzt werden kann – und welche Vorteile sie für Bürger:innen, Gemeinden und Unternehmen mit sich bringt. Mit klaren Forderungen wie der Gründung der Oberösterreichischen Kraftwerks-Ausbau-Gesellschaft (OKA) und der Verkürzung von Verfahrensdauern will die SPÖ den Wirtschaftsturbo für Oberösterreich starten.