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Eishockeyspielerinnen und Eishockeyspieler fordern faire Bedingungen: SPÖ-Frauen OÖ unterstützen mutigen Schritt

20. August 2026

Eishockeyspielerinnen und Eishockeyspieler fordern faire Bedingungen: SPÖ-Frauen OÖ unterstützen mutigen Schritt

Mutige Eishockeyspielerinnen und Eishockeyspieler setzen Zeichen für Gleichbehandlung

Elf Spielerinnen des österreichischen Eishockey-Nationalteams haben nach monatelangem Ringen um faire und professionelle Bedingungen einen drastischen Schritt gesetzt. Wenige Monate vor der ersten A-Weltmeisterschaft des Teams fehlen damit zahlreiche Leistungsträgerinnen. Die SPÖ-Frauen Oberösterreich stellen sich geschlossen hinter die Athletinnen und Athleten und würdigen deren Mut, auf Missstände aufmerksam zu machen.

Landesfrauenvorsitzende Renate Heitz betont: „Diese Frauen haben Österreich mit Talent, Disziplin und großem Einsatz unter die zehn besten Nationen der Welt geführt. Dass sie nun sogar ihren Traum von der ersten A-Weltmeisterschaft aufs Spiel setzen müssen, damit ihnen endlich zugehört wird, ist beschämend. Ihr Mut verdient höchsten Respekt. Die Zeit des Schweigens ist vorbei.“

Gleiche Leistung, gleiche Bedingungen – jetzt handeln

Die bekannt gewordenen Zustände wie Stockbetten, unbeheizte Umkleiden, Teamkleidung aus Restbeständen der Männer, kurzfristige Einberufungen und kein gleichwertiges Taggeld sind für die SPÖ-Frauen Oberösterreich nicht mehr akzeptabel. „Wir schreiben das Jahr 2026. Wer von Frauen und Männern Höchstleistungen verlangt, muss ihnen professionelle Rahmenbedingungen bieten – mit demselben Respekt, derselben Wertschätzung und Verlässlichkeit. Alles andere ist nicht mehr hinnehmbar“, so Heitz.

Besonders begrüßen die SPÖ-Frauen den Rückhalt männlicher Eishockeyprofis. Gleichberechtigung ist eine gemeinsame Aufgabe von Frauen und Männern. Solidarität bedeutet auch, nicht zu schweigen, wenn Frauen benachteiligt werden. Die SPÖ-Frauen fordern den Verband auf, die Verbesserungsvorschläge der Spielerinnen und Spieler ernst zu nehmen, verbindliche Zusagen zu machen und Nachteile für die beteiligten Athletinnen und Athleten auszuschließen. „Wir stehen hinter allen Frauen und Männern, die Ungleichbehandlung sichtbar machen. Gleiche Leistung verdient gleiche Bedingungen – das ist unser Anspruch in Sport, Gesellschaft und Arbeitswelt“, betont Heitz.

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