Leistbarer Wohnraum in OÖ: Ein Ausverkauf mit Folgen
Wohnbaumilliarde bleibt ungenutzt – Kritik an Haimbuchner
SPÖ-Landesrat Martin Winkler schlägt Alarm: Die aktuelle Wohnbausituation in Oberösterreich ist kritisch. Laut einer neuen WKO-Studie wird für 2027 ein Rückgang von 1.000 fertiggestellten Wohneinheiten im Vergleich zu 2026 prognostiziert. Derzeit werden jährlich etwa 2.000 Einheiten gebaut – viel zu wenig, um den Bedarf zu decken. „Die Mittel aus der Wohnbaumilliarde des Bundes bleiben ungenutzt und verpuffen Million für Million“, kritisiert Winkler und richtet einen eindringlichen Appell an LH-Stv. Manfred Haimbuchner: „Nutzen Sie die verbleibenden 84,4 Millionen Euro, die für die Menschen in unserem Bundesland reserviert sind!“
Untätigkeit statt Lösungen – Wohnbaukrise verschärft sich
Der neu geschaffene Wohnraum in Oberösterreich ist bereits wieder „ausverkauft“, während der Bedarf an leistbarem Wohnen weiter steigt. Winkler wirft Haimbuchner vor, seine Zeit lieber in Propagandavideos gegen Migrant*innen zu investieren, anstatt sich den drängenden Herausforderungen im Wohnbau zu stellen. „Von 90 Sekunden falschem Geschimpfe wird keine einzige Wohnung gebaut“, so Winkler. Er fordert ein gemeinsames Handeln aller Beteiligten, um die Wohnbaukrise zu bewältigen und Arbeitsplätze im Baugewerbe zu sichern.
Fazit: Handeln statt Zusehen
Die Wohnbaukrise in Oberösterreich verlangt entschlossenes Handeln. Die SPÖ fordert, dass die zur Verfügung stehenden Mittel endlich genutzt werden, um leistbaren Wohnraum zu schaffen und die drohenden Konsequenzen für Bauwirtschaft und Bevölkerung abzuwenden. „Jetzt braucht es das gemeinsame Ziehen an einem Strang“, betont Winkler.