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Investitionsstau statt Aufschwung: Oberösterreich spart an der Zukunft

7. April 2026

Investitionsstau statt Aufschwung: Oberösterreich spart an der Zukunft

Gemeinden unter Druck: Sparen statt Investieren

Der angekündigte Budgetüberschuss für das Jahr 2025 in Oberösterreich sorgt für heftige Diskussionen. Was auf den ersten Blick wie ein Erfolg klingt, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als wirtschaftspolitischer Fehler mit weitreichenden Folgen. Während die Wirtschaft im Land schwächelt und dringend Impulse benötigt, setzt die Landesregierung auf Sparmaßnahmen – und das vor allem auf Kosten der Gemeinden.

Fast die Hälfte der oberösterreichischen Gemeinden konnte im Jahr 2025 ihren Haushalt nicht ausgleichen und war dadurch zum Zwangssparen verpflichtet. Diese Entwicklung ist besonders problematisch, da Gemeinden mit ihren Ausgaben maßgeblich die regionale Wirtschaft unterstützen. Investitionen in Kinderbetreuung, Infrastruktur, das Vereinswesen oder die Feuerwehren werden immer weiter verschoben. Die Folge: Ein wachsender Investitionsrückstau, der nicht nur die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger, sondern auch die wirtschaftliche Entwicklung im Land beeinträchtigt.

Landesumlagen belasten Gemeinden und Wirtschaft

Ein zentraler Kritikpunkt ist die Höhe der Landesumlagen, die in Oberösterreich deutlich über dem Bundesschnitt liegen. Diese Umlagen belasten die Gemeinden überproportional und entziehen ihnen wichtige finanzielle Spielräume. Eine Anpassung auf das Niveau anderer Bundesländer könnte die Gemeinden um mehr als 200 Millionen Euro pro Jahr entlasten. Dieses Geld würde direkt vor Ort investiert werden und lokale Unternehmen wie Baufirmen, Zimmereien, Tischlereien, Installationsbetriebe, Elektrikerinnen und Elektriker sowie Fliesenlegerinnen und Fliesenleger stärken. So würde regionale Wertschöpfung und Beschäftigung gefördert.

SPÖ-Landesrat Martin Winkler fordert daher ein Umdenken: Statt weiter zu sparen, sollte das Land Oberösterreich gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten seine finanziellen Möglichkeiten nutzen und gezielt investieren. Investitionen in neue Kraftwerke, den Wohnbau und die kommunale Infrastruktur schaffen nicht nur Arbeitsplätze, sondern stärken auch die Energieunabhängigkeit und die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts.

Zukunft gestalten: Investitionen statt Stillstand

Die aktuelle Politik der Landesregierung unter Landeshauptmann Stelzer und LH-Stellvertreter Haimbuchner setzt aus Sicht von Winkler die falschen Prioritäten. Die finanzielle Last für die Gemeinden wird weiter erhöht, was dazu führt, dass im Jahr 2026 voraussichtlich mehr als die Hälfte der Gemeinden ihren Haushalt nicht mehr ausgleichen können. Damit wird die in der Verfassung verankerte Gemeindeautonomie in Oberösterreich de facto abgeschafft.

Oberösterreich steht an einem Scheideweg: Entweder wird weiter gespart und damit die wirtschaftliche Entwicklung gebremst, oder es werden gezielt Investitionen getätigt, die Arbeitsplätze schaffen und die regionale Wirtschaft stärken. Die Landesregierung ist gefordert, Verantwortung zu übernehmen und die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft zu stellen.

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