Oberösterreich kann mehr: SPÖ startet Kampagne für Windkraft, Wohnbau und Wirtschaft
Winkler wirkt. Mehr Windkraft. Mehr Wohnbau. Mehr Wirtschaft.
Die SPÖ Oberösterreich setzt mit ihrer neuen Kampagne „Winkler wirkt. Mehr Windkraft. Mehr Wohnbau. Mehr Wirtschaft.“ ein klares Zeichen für die Zukunft des Bundeslandes. Im Mittelpunkt steht der dringende Ausbau der Windkraft, um die Energieversorgung zu sichern und die Abhängigkeit von teuren Importen zu verringern. Während Niederösterreich bereits über 830 Windräder betreibt, hinkt Oberösterreich mit nur 31 Anlagen deutlich hinterher. Die SPÖ fordert daher mehr Tempo beim Ausbau erneuerbarer Energien, den Bau moderner Hybridkraftwerke und zusätzliche Pumpspeicherkraftwerke.
Mehr Windkraft: Mehr Energie für ein starkes Oberösterreich
Landesrat Martin Winkler und Landtagsabgeordneter Thomas Antlinger betonen, dass Oberösterreich seine Stromproduktion dringend verdoppeln muss, um Versorgungslücken zu schließen und die Strompreise zu senken. Der Ausbau der Windkraft schafft nicht nur Versorgungssicherheit, sondern auch zahlreiche neue Arbeitsplätze für Technikerinnen und Techniker, Monteurinnen und Monteure sowie Fachkräfte in der Energiebranche.
Mehr Wohnbau: Leistbares Wohnen und Impulse für die Wirtschaft
Auch im Bereich Wohnbau sieht die SPÖ Oberösterreich großen Handlungsbedarf. Von den zur Verfügung stehenden 169 Millionen Euro an Bundesmitteln für leistbaren Wohnbau wurden bisher nur 10 Millionen abgerufen, 74 Millionen sind bereits verfallen. Das bedeutet: Hunderte Wohnungen und tausende Arbeitsplätze wurden nicht geschaffen. Die SPÖ fordert, dass sämtliche Mittel für neue Wohnprojekte genutzt werden, um die Mieten zu senken und die Bauwirtschaft zu stärken.
Landesrat Martin Winkler unterstreicht, dass jeder investierte Euro im Wohnbau nicht nur Familien entlastet, sondern auch direkt neue Arbeitsplätze für Bauarbeiterinnen und Bauarbeiter, Handwerkerinnen und Handwerker sowie Planerinnen und Planer schafft. Die SPÖ will zusätzlich 100 Millionen Euro aus Landesmitteln mobilisieren, um den Wohnungsmarkt zu beleben und die regionale Wirtschaft anzukurbeln.
Mehr Wirtschaft: Starke Gemeinden als Motor für regionale Entwicklung
Die finanzielle Lage der oberösterreichischen Gemeinden ist angespannt: Über die Hälfte kann 2026 ihren Haushalt nicht mehr ausgleichen. Die SPÖ kritisiert, dass hohe Landesumlagen die Investitionskraft der Gemeinden schwächen. Würden diese Umlagen auf den Bundesdurchschnitt gesenkt, stünden jährlich über 200 Millionen Euro mehr für Infrastruktur, Kinderbetreuung, Feuerwehren und das Vereinsleben zur Verfügung.
Nicole Trudenberger, Landesgeschäftsführerin der SPÖ Oberösterreich, betont, dass Investitionen in die Gemeinden direkt vor Ort wirken und zahlreiche Arbeitsplätze für Elektrikerinnen und Elektriker, Installateurinnen und Installateure, Tischlerinnen und Tischler sowie viele weitere schaffen. Eine starke regionale Wirtschaft beginnt bei handlungsfähigen Gemeinden.
Die SPÖ Oberösterreich fordert daher einen Standortgipfel mit allen relevanten Akteurinnen und Akteuren, um Bremsfaktoren zu beseitigen und Investitionen zu beschleunigen. Ziel ist es, Oberösterreich krisenfest, sozial gerecht und wirtschaftlich stark aufzustellen.