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Ohne Plan kein Strom: Energiechaos beim Google-Rechenzentrum in Kronstorf droht

27. April 2026

Ohne Plan kein Strom: Energiechaos beim Google-Rechenzentrum in Kronstorf droht

Die Ansiedlung eines Google-Rechenzentrums in Kronstorf könnte bis zu 700 Arbeitsplätze schaffen und Oberösterreich als Wirtschaftsstandort stärken. Doch die Energieversorgung des Projekts wirft massive Fragen auf. SP-Landesparteivorsitzender Martin Winkler und SP-Energiesprecher Thomas Antlinger fordern klare Antworten und eine nachhaltige Planung, um Oberösterreich vor einem Energiechaos zu bewahren.

Woher kommt der Strom? Fehlende Planung sorgt für Unsicherheit

Das geplante Rechenzentrum benötigt in der Vollausbaustufe eine Leistung von einem Gigawatt Strom – mehr als alle Haushalte in Oberösterreich zusammen. SP-Energiesprecher Thomas Antlinger hat bereits im Landtag eine Anfrage eingebracht, um von Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner zu erfahren, wie die Energieversorgung sichergestellt werden soll. „Google kommt nach Kronstorf, das ist gut so. Was weniger gut ist: Es gibt bis heute keine Antwort von Landesrat Achleitner, woher der Strom dafür kommen soll. Meine Anfrage zeigt, dass die Energieplanung fehlt“, kritisiert Antlinger.

Die Sorge: Ohne zusätzliche erneuerbare Kraftwerke droht ein massiver Stromimport, möglicherweise aus Atomkraftwerken. Das wäre nicht nur ein ökologisches Eigentor, sondern auch ein Rückschritt für Oberösterreichs Energiepolitik. Martin Winkler betont: „Industriepolitik braucht Verantwortung, Planung und Verlässlichkeit. Wer große Betriebe ansiedelt, muss auch dafür sorgen, dass der Strom dafür im eigenen Land erzeugt wird.“

Mehr Windkraft für Arbeitsplätze und stabile Energieversorgung

Die Diskussion um das Rechenzentrum passt für Winkler und Antlinger ins Gesamtbild der Energiepolitik in Oberösterreich. „Bei der Windkraft erleben wir ein ständiges Hin und Her. Wichtige Projekte werden verzögert, am Ende muss Landeshauptmann Stelzer eingreifen. Wer so agiert, lässt auch beim Rechenzentrum Zweifel offen, ob eine durchdachte Energieplanung dahintersteht. Das kostet uns zusätzliche Arbeitsplätze“, so Winkler.

Die SPÖ fordert einen klaren Ausbau erneuerbarer Energien, insbesondere der Windkraft, um die Energieversorgung nachhaltig zu gestalten und gleichzeitig neue Arbeitsplätze zu schaffen. „Oberösterreich kann mehr. Wir sind bereit, diesen Weg gemeinsam zu gehen und die Energieversorgung so aufzustellen, dass zusätzliche Arbeitsplätze entstehen und abgesichert werden. Denn Winkler wirkt!“, schließt der SP-Landesparteivorsitzende.

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