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Oberösterreich gemeinsam voranbringen: Winkler fordert ,,Anschieben statt aufschieben“

26. September 2026

Oberösterreich gemeinsam voranbringen: Winkler fordert ,,Anschieben statt aufschieben“

Mehr Energie, mehr Wohnraum, starke Gemeinden

Beim „Fest für Oberösterreich“ am Linzer Urfahranermarkt präsentierte der SPÖ-Oberösterreich-Vorsitzende und Landesrat Martin Winkler seine Vision für die Zukunft des Bundeslandes. Vor einem überfüllten Festzelt betonte Winkler, dass Oberösterreich zwar ein starkes Land mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern, innovativen Unternehmen und solidarischen Gemeinden sei, aber dennoch unter seinen Möglichkeiten bleibe.

Winkler sieht dringenden Handlungsbedarf in drei zentralen Bereichen: Energie, Wohnbau und Gemeinden. Er fordert einen raschen Ausbau von Kraftwerken und Speichern, um günstigen und sauberen Strom zu sichern, Arbeitsplätze zu schaffen und die Abhängigkeit vom Ausland zu verringern. Im Wohnbau müsse die Bautätigkeit deutlich gesteigert werden, um dringend benötigten Wohnraum zu schaffen und regionale Betriebe zu stärken. Zudem seien viele Gemeinden finanziell unter Druck und könnten notwendige Investitionen nicht mehr stemmen. Hier brauche es gezielte Unterstützung, damit Gemeinden wieder handlungsfähig werden.

20.000 neue Arbeitsplätze als Ziel

Ein zentrales Ziel von Winklers Plan ist die Schaffung von 20.000 zusätzlichen Arbeitsplätzen für Oberösterreich. Dies soll durch Investitionen in Energieprojekte, den Wohnbau und starke Gemeinden gelingen. Winkler betont, dass es nicht ausreiche, Probleme auf die nächste Regierung oder Generation zu verschieben. Stattdessen müsse jetzt entschieden, umgesetzt und gebaut werden – nach dem Motto „Anschieben statt aufschieben“.

Für Winkler bedeutet „Anschieben“ gemeinsames Handeln: Nicht Einzelne sollen vorangehen, sondern alle Bürgerinnen und Bürger, Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Gemeinden gemeinsam Verantwortung übernehmen und Ideen einbringen. Nur so könne Oberösterreich seine wirtschaftliche Stärke voll ausschöpfen und die Zukunft aktiv gestalten.

Zum Abschluss erinnerte Winkler an einen Satz seiner Großmutter: „Mach dich nützlich, Bua.“ Mit diesem Leitspruch bringt er seine Motivation auf den Punkt, sich für Oberösterreich und alle Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher einzusetzen.

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