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„Kurswechsel in Wirtschaftspolitik erforderlich“

1. Dezember 2015

„Kurswechsel in Wirtschaftspolitik erforderlich“

Einen grundlegenden Kurswechsel in der Wirtschaftspolitik fordert der Vorsitzende der SPÖ Oberösterreich, Reinhold Entholzer. Die aktuellen Arbeitsmarktzahlen zeigen einen Anstieg der Arbeitslosigkeit und die Wirtschaftsprognosen für das Jahr 2016 versprechen keine Besserung. Dazu kommen skandalöse Entwicklungen wie die Zielpunkt-Pleite, an der besonders drastisch sichtbar wird, wie mangelnde Unternehmerverantwortung und die falsche Wirtschaftsphilosophie so kurz vor Weihnachten Tausende Familien ins Unglück stürzen – nur nicht die millionenschwere Eigentümerfamilie.

Die Causa Zielpunkt ist nicht nur eine unternehmerische, sondern vor allem auch eine moralische Pleite.“

Reinhold Entholzer

„Die Causa Zielpunkt ist nicht nur eine unternehmerische, sondern vor allem auch eine moralische Pleite. Die hoch gepriesene unternehmerische Verantwortung, die sehr viele Wirtschaftstreibende ohne Zweifel wahrnehmen, wird immer wieder von schwarzen Schafen mit Füßen getreten. Diesem Treiben kann die Gesellschaft nicht mehr länger zusehen“, betont der SP-Vorsitzende und verweist auf das Privatvermögen des Herrn Pfeiffer, das laut Trend-Reichenliste auf rund 770 Millionen Euro geschätzt wird.

„Dass der feine Herr Pfeiffer bei einem Privatvermögen weit jenseits der halben Milliarde Euro seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ihm sein Vermögen schließlich erarbeitet haben, ohne Lohn kurz vor Weihnachten auf die Straße stellt, lässt tief blicken. Wie kann man sich da noch in den Spiegel schauen?“, fragt sich Entholzer.

Mit Blick auf die fatalen Wirtschaftsprognosen und die moralische Bankrotterklärung ausgewählter Wirtschaftstreibender fordert Entholzer einen grundlegenden Kurswechsel in der Wirtschaftspolitik, der seinen Ausdruck in einem völlig überarbeiteten Wirtschaftsprogramm für Oberösterreich, aber auch in klaren bundesgesetzlichen Vorgaben finden muss. „Wir müssen alles tun, um dem unmoralischen Handeln Einzelner einen gesetzlichen Riegel vorzuschieben. Ich erwarte mir dabei Unterstützung von Seiten der Industriellenvereinigung und von Seiten der Wirtschaftskammer, die schließlich kein Interesse daran haben können, dass schwarze Schafe das gesamte Unternehmertum in Verruf bringen. Ich kann mir dazu eine Harmonisierung der Fördervoraussetzungen vorstellen: wenn für Wirtschaftsförderungen vergleichbar strenge Regeln wie für Sozialleistungen gelten würden, könnten einerseits verantwortungsbewusst handelnde Unternehmen belohnt und auf der anderen Seite dem Wirtschaftsförderungsmissbrauch Einhalt geboten werden!“

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