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„Quoten sind keine Almosen“

1. Dezember 2015

„Quoten sind keine Almosen“

Als sehr bedenklich wertet LAbg. Sabine Promberger, Landesvorsitzende der SPÖ Frauen OÖ, die Aussagen der neuen Bundesvorsitzenden von „Frau in der Wirtschaft“ Martha Schultz im aktuellen Interview in der Zeitung Wirtschaftsblatt: „Dass Quoten Frauen schaden würden, ist absurd. Quoten ermöglichen vielen hochqualifizierten Frauen erst den Sprung an die Spitze. Es ist ja schon seit langem klar, dass mit Freiwilligkeit alleine nicht mehr Frauen in Führungspositionen kommen.“

Promberger weist in diesem Zusammenhang auch auf die Vorreiterrolle anderer europäischer Länder in Sachen Quoten, wie etwa Norwegen, hin. „Wenn Frauen die Hälfte der Bevölkerung  stellen, müssen sie auch in allen Bereichen eines Unternehmens zu 50 Prozent vertreten sein. Es geht hier um eine gerechtere Ressourcenverteilung“. Männer kommen oft in Spitzenpositionen, weil sie über starke, männlich dominierte Netzwerke verfügen, zu denen Frauen kaum Zugang haben. Damit entsteht ein selbsterhaltendes System, das nur durch eine Frauenquote durchbrochen werden kann.

Wenn Frauen die Hälfte der Bevölkerung  stellen, müssen sie auch in allen Bereichen eines Unternehmens zu 50 Prozent vertreten sein.“

Sabine Promberger

„In einem Punkt muss ich Schultz natürlich recht geben: dass es genügend Frauen gäbe, die wegen ihrer Qualifikation und ihrer Fähigkeiten in Führungsfunktionen kämen – aber der Haken an der Sache ist – es geht hier meist nicht um Qualifikation, sondern um Machtinteressen“, betont Promberger und zieht zu diesem Zwecke einen Vergleich: „Ich möchte die ehemalige Landesrätin Hummer als Beispiel heranziehen: laut Frau Schultz wäre sie also nicht qualifiziert genug, da sie nicht weitergekommen ist.  Ob dies wirklich die Intention von Frau Schultz war?“

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