Hohe Arbeitslosigkeit: SPÖ fordert rasch Gegenmaßnahmen
„Eine Entspannung am Arbeitsmarkt ist noch lange nicht in Sicht – das zeigen die neuesten Zahlen des AMS Oberösterreich, die niemand schönreden darf. Alle politischen Verantwortungsträger sind gefordert, so rasch wie möglich Maßnahmen gegen die hohe Arbeitslosigkeit zu setzen“, sagt SPÖ-Klubvorsitzender Christian Makor. Es brauche Investitionsmaßnahmen im Wohnbau, außerdem dürfe das Pensionsantrittalter nicht ständig in Frage gestellt werden. Im März 2016 waren insgesamt 42.913 OberösterreicherInnen auf Arbeitssuche. Im März des Vorjahres waren es 42.007 Personen. Die Arbeitslosenquote ist damit in unserem Bundesland im Vergleich zum März 2015 von 6,3 auf 6,4 Prozent angestiegen.
Ständig Pensionsdebatten zu führen, macht keinen Sinn.“
Christian Makor
Über 50-Jährige sind mit einer Steigerung von 8,5 Prozent (von 10.712 auf 11.625) besonders schwer betroffen. „Die vielen älteren Arbeitslosen machen mir große Sorgen. Sie haben es beim Wiedereinstieg äußerst schwer und auch ihre Pensionserwartungen werden nach unten gedrückt“, so Makor. Angesichts der hohen Arbeitslosigkeit in Oberösterreich und auch bundesweit mache es für den SPÖ-Klubvorsitzenden auch überhaupt keinen Sinn, wenn ständig Pensionsdebatten geführt werden – das würde mangels passender Arbeitsplätze direkt in die Altersarmut führen.
Zwei Lichtblicke enthält die aktuelle Arbeitsmarktstatistik vom März 2016: Die Zahl der arbeitslosen Jungen unter 25 Jahren ist im Vergleich zum März des Vorjahres um 5,6 Prozent gesunken. Zudem ist der Bestand an offenen Stellen um 10,7 Prozent von 12.109 auf 13.402 gestiegen.