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Kritik wird bei Welser ÖVP-FPÖ-Achse nicht gern gesehen

Im gestrigen Welser Stadtsenat haben FPÖ und ÖVP mit ihrer Stimmenmehrheit Förderungen für den schl8hof und den Kulturverein waschaecht abgelehnt. Als Begründung wurde angegeben, dass von den Förderungswerbern Kritik an den Wagner-Subventionen geübt wurde (kritische Anmerkung in der schl8hof Programmzeitung).

„Wer es wagt, an Prestigeprojekten der Rechten Kritik zu üben, hat im Denken der Rechten die Konsequenzen zu tragen. Hier steht ein alter und sagenhaft falscher konservativer Ansatz dahinter. „Wer nicht hören will muss fühlen“. Dieses Uraltmuster hat in einem zeitgemäßen Gesellschafts- und Politikverständnis nichts verloren. Für die GfK zählt der Wert, Fortschritt und Weiterentwicklung entstehen aus Kritik und Diskurs“. Dass es dabei um überlebensnotwendige Förderungen für die beiden Vereine geht, nehmen ÖVP und FPÖ anscheinend in Kauf. Das ist schandhaft!“, sagt Susanne Steckerl, GfK-Geschäftsführerin.

Dieser Meinung schließt sich auch die SP-Kultursprecherin Petra Müllner an. „An dieser Vorgehensweise der ÖVP und FPÖ in Wels sieht man die Prioritäten die sie im Kulturbereich einsetzen. Teure konservative Kultur für ein gehobenes Publikum ist offenbar wichtiger als engagierte Jugendkultur“, ist die SP-Kultursprecherin entsetzt.

So delegitimiert man gesellschaftstheoretische Auseinandersetzung werden und hungert Meinungsvielfalt und Meinungsfreiheit in der breiten Kulturszene aus. Die Streichung der Subventionen sieht Susanne Steckerl als klare Kampfansage an linksorientierte Vereine. Für die Welser Kulturinitiativen stehen demnach magere Zeiten bevor.

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