Strategieklausur des SPÖ-Landtagsklubs mit Schwerpunkt Arbeit
Die am 10./11. Jänner 2017 in Geinberg stattfindende Strategieklausur des SPÖ-Landtagsklub beschäftigt sich zentral mit dem Thema „Arbeit in Oberösterreich“. Gemeinsam mit Experten wie dem Ökonomen Markus Marterbauer (rechts im Bild) und AMS-OÖ-Geschäftsführer Gerhard Straßer arbeitet der rote Klub an politischen Strategien gegen die hohe Arbeitslosigkeit in unserem Land. „Arbeitslosigkeit ist das drängendste Problem unserer Gesellschaft. Deshalb suchen wir den Diskurs mit Fachleuten, um konkrete Angebote auch für die 50.000 Betroffenen in Oberösterreich zu erarbeiten“, argumentiert Landesrätin Birgit Gerstorfer.
„Arbeitslosigkeit lässt sich sicher nicht mit Symbolpolitik bekämpfen, wie wir sie derzeit vielfach in Oberösterreich erleben. Stattdessen brauchen wir offensive Investitionen in den Wohnbau, der unter schwarzblauen Kürzungen leidet. Auch die Investitionen in Glasfasernetze und Kinderbetreuungsangebote müssen massiv gesteigert werden, um die Arbeitsmarktsituation in Oberösterreich zu verbessern“, zeigt Klubvorsitzender Christian Makor weitere konkrete Ansatzpunkte auf. Durch bessere Breitband-Internet-Versorgung werden insbesondere zusätzliche unternehmerischen Potentiale gehoben. Mit zeitgemäßen Kinderbetreuungsangeboten werden hingegen die Möglichkeiten für ArbeitnehmerInnen gesteigert, selbstbestimmt ihre Arbeitssituation zu gestalten.
Ein klares Ja zum österreichischen Wirtschafts- und Sozialstaatsmodell wäre hilfreich.“
Markus Marterbauer
Ökonom Dr. Markus Marterbauer zeigt im Zuge der Strategieklausur auf, dass auch Wirtschaft und Arbeitsmarkt hochsensibel auf psychologische Effekte reagieren: „Das akuelle Krankjammern des österreichischen Modells hilft weder Unternehmen noch Arbeitskräften. Ein klares Ja zum österreichischen Wirtschafts- und Sozialstaatsmodell wäre stattdessen hilfreich – das belegen auch die im internationalen Vergleich guten wirtschaftspolitischen Indikatoren!“