Haimbuchners Wohnbau-Bilanz mit schwerem sozialen Makel
Die Wohnbau-Bilanz von Landeshauptmann-Stv. Manfred Haimbuchner belegt, dass die Wohnbeihilfen-Zahlungen trotz stark steigender Mieten erneut von 66,1 Millionen Euro im Jahr 2015 auf 65,2 Millionen Euro im Jahr 2016 gesunken sind. Der Grund dafür ist, dass Haimbuchner nur Wohnbeihilfe für private Mietwohnungen unter 7 Euro/m² gewährt. „Im Zentralraum gibt es kaum mehr private Wohnungen unter 7 Euro/m². Deswegen sinken die Wohnbeihilfenzahlungen. Wer in Linz und Umgebung derzeit auf Wohnungssuche ist, wird von Haimbuchner im Stich gelassen“, kritisiert SP-Klubvorsitzender Makor.
Gegen diese falsche Politik hat die SPÖ auch aktuell einen Initiativantrag in den Landtag eingebracht, der in der kommenden Woche beraten wird. Zentraler Inhalt des Antrags: Die Mietzinsobergrenze von 7 Euro/m² für die Wohnbeihilfe muss erstmals seit 2009 angehoben werden. Denn auch im Vorjahr waren private Wohnungsmieten laut Statistik Austria der Preistreiber Nummer 1.