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Wegen 30 Cent verlieren OberösterreicherInnen Millionen

6. März 2017

Wegen 30 Cent verlieren OberösterreicherInnen Millionen

Um ganze 30 Cent geht es in der Diskussion über die Erhöhung der Obergrenze beim Mietzins in Oberösterreich. Christian Makor, Klubobmann der SPÖ Oberösterreich, hat in der Landtagssitzung am vergangenen Donnerstag eine Anfrage dazu an den zuständigen Landesrat, FP-Haimbuchner gestellt. Seit 7 Jahren hat dieser die Mietpreisobergrenze von 7€/m² nicht mehr erhöht. Bei Neuvermietungen in gemeinnützigen Wohnungen ist dieses Niveau nun aber bereits erreicht. Bei Privatvermietungen liegt der Wert sogar deutlich darüber. Haimbuchners Ausrede: Die durchschnittlichen Mieten in Oberösterreichs liegen bei 6,70€ pro Quadratmeter. Tausende Menschen erhalten wegen dieser 30 Cent also keine Wohnbeihilfe!

 

FP-Haimbuchner rechnet mit falschen Zahlen

Doch die Sache hat einen Haken: Haimbuchner bezieht sich auf eine Statistik der Statistik Austria zu den durchschnittlichen Mietpreisen in Oberösterreich. Bei der Berechnung des durchschnittlichen Mietpreises in Oberösterreich werden aber alle Mieten herangezogen. Das bedeutet, dass auch Mietverträge, die 30 Jahre oder älter sind, eingerechnet werden. Die damaligen Preise unterscheiden sich von den heutigen allerdings massiv. Christian Makor hat sich in seiner Anfrage aber ganz gezielt auf die Neuvermietungen in Oberösterreich konzentriert. Und hier liegt der Preis laut Immobilienspiegel der WKO von 2016 nunmal deutlich darüber.
Haimbuchners 6,70€/m² Durchschnittsmiete hat also mit der Realität, die vor allem junge Menschen am Wohnungsmarkt erleben, nichts zu tun. Er rechnet lieber mit 30 Cent daran vorbei und erschwert das Leben zahlreicher Personen unnötig, für die diese Beihilfe eine notwendige Erleichterung ihres Alltags wäre. Besonders betroffen sind immerhin AlleinerzieherInnen und Frauen.

 

SPÖ Oberösterreich fordert rasche Anpassung

Es ist aber noch nicht zu spät: Auch, wenn 7 Jahre lang an der falschen Stelle gespart wurde, kann das Ruder noch herumgerissen werden. Wir fordern deshalb eine rasche Anpassung der Obergrenze beim Mietzins an die Realität am Wohnungsmarkt. Nur so kann den Tausenden Menschen in Oberösterreich, für die die Wohnbeihilfe eine wichtige Hilfe im Alltag bedeuten würde, die notwendige Unterstützung geboten werden.

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