Es ist Zeit für einen Mindestlohn von 1.500 Euro!
SP-Vorsitzende sieht Notwendigkeit durch AK-Arbeitsklima-Index bestätigt
Der heute präsentierte Arbeitsklima-Index der Arbeiterkammer Oberösterreich bestätigt einmal mehr die Notwendigkeit, sich als Sozialdemokratie für würdige Arbeit und Arbeitsbedingungen einzusetzen. „Wir starten mit 1. Mai oberösterreichweit mit unserer Kampagne zum Thema Arbeit. Dass die ArbeitnehmerInnen in Oberösterreich hier Handlungsbedarf sehen, zeigt auch der Arbeitsklima-Index“, sagt Birgit Gerstorfer, Landesparteivorsitzende der SPÖ Oberösterreich.
„Immer weniger Menschen kommen trotz Vollzeit-Job über die Runden. Das darf einfach nicht passieren, hier gilt es ganz klar, Maßnahmen zu setzen“, so Gerstorfer. „Auch im Plan A des Bundeskanzlers ist ein Mindestlohn von 1.500 Euro enthalten, der dieser Tatsache entgegenwirken soll. Alleine in Oberösterreich würden mehr als 30 000 Menschen von 1.500 Euro bei Vollzeitarbeitsplätzen profitieren. Vor allem Frauen würden durch den Mindestlohn besser aussteigen, sie sind doppelt so stark betroffen wie Männer“, untermauert die SP-Landesrätin ihre Forderung.
Mit einem Mindestlohn von 1.500 Euro sieht Gerstorfer auch einen Hebel gegen Armut und für höhere Pensionen. Die SPÖ Oberösterreich startet am 1. Mai mit ihrer Kampagne für würdige Arbeit, die bis Mitte Juli oberösterreichweit umgesetzt wird. Eine zentrale Forderung der Kampagne stellt auch der Mindestlohn dar.