Kampagne „Würdige Arbeit“ voll im Laufen – jetzt hängen auch 1530 Plakate
Die Kampagne „Würdige Arbeit“ der SPÖ Oberösterreich ist seit 1. Mai voll im Laufen. „Wir haben bereits sehr viele positive Rückmeldungen bekommen – von den unterschiedlichsten Leuten, vor allem auch von Personen, die keine Parteimitglieder sind“, sagt Landesgeschäftsführerin Bettina Stadlbauer. Um zusätzlich auf die Kampagne aufmerksam zu machen, hängen ab heute, Montag, drei Wochen lang 830 16-Bogen-Plakate, 500 8-Bogen-Plakate und 200 Citylights. „Das erste Sujet – Birgit ist gegen Scheißjobs – hat für viel Diskussionsstoff in der Bevölkerung gesorgt. Das ist gut, denn es ist wichtig, über Jobs zu reden, die krank machen, die in schlechten Arbeitsbedingungen stattfinden oder die miserabel bezahlt sind. Die Frage von guter und schlechter Arbeit ist keine Frage des Berufes, sondern der beruflichen Rahmenbedingungen. Wir haben rund 20 verschiedene Sujets, die zu sehen sein werden. Wir wollten weg von den typischen Parteiplakaten und haben uns für einen frechen, neuen Stil entschieden“, so Stadlbauer.
Einige Sujets
- Lobbyistin für würdige Arbeit
- Penetrant. Charmant.
Als langjährige Chefin des AMS Oberösterreich ist Birgit Gerstorfer eine anerkannte Arbeitsmarktexpertin. Sie weiß genau, wo es Probleme gibt in der heutigen komplexen Arbeitswelt.
Als Vorsitzende der SPÖ Oberösterreich sieht sie sich als Lobbyistin für würdige Arbeit. Gerstorfer setzt sich ein für Arbeit, die nicht krank macht. Arbeit, die Zeit zulässt für Freundschaften und Familie. Und Arbeit, die gerecht ist.
Birgit Gerstorfer weiß beim Thema Arbeit, wovon sie redet. Ihr wird von allen Seiten – auch von der politischen Konkurrenz – große Kompetenz bescheinigt. Dabei verfolgt Oberösterreichs SPÖ-Chefin ihre Ziele sehr hartnäckig.
Sie ist hart im Verhandeln, bleibt dabei stets charmant und steht ihrem Gesprächspartner immer wertschätzend gegenüber. „Ich habe in meiner früheren Funktion als AMS-Chefin Menschen weinen gesehen, wüten und schimpfen. Oft zurecht. Aber ich habe auch erlebt, wie durch Perspektiven, Möglichkeiten und würdige Arbeit das Lachen in diese Gesichter zurückgekehrt ist“, sagt Gerstorfer, die die Menschen in den Mittelpunkt ihrer Arbeit als Politikerin stellt. „Nicht Firmen. Nicht Parteien. Nicht Eitelkeiten. Nur die Menschen und ihre Bedürfnisse. So habe ich es immer gehandhabt und so bleibt es auch.“
- Vermögen, zahl Steuern
- Arbeitnehmer sind komplett beschteuert
Vermögen sind weitaus geringer besteuert als die Einkommen der ArbeitnehmerInnen. Das kann nicht sein. Die Menschen müssen von ihrer Arbeit leben können. Jede einzelne. Jeder einzelne. Zu einem zufriedenen Leben gehört ein Einkommen zum Auskommen. Und es darf auch nicht sein, dass Superreiche keinen ordentlichen Beitrag zum Gemeinwohl leisten und sich damit aus der Verantwortung nehmen.
- Eurokrise? EU-Krise? Hypo? Bankenkrise?
- Fairness! Freizeit! Familie!
Krise. Krise. Krise. Seit Jahren machen wir nichts anderes, als über Krisen zu reden. Wir müssen den Menschen Lösungen liefern, wir müssen ihnen ihre Ängste und Sorgen nehmen – mit einer positiven Politik. Wir brauchen zum Beispiel Jobs, die es ermöglichen, dass die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer genügend Zeit mit Freunden und Familie verbringen können. „Stärken wir die Menschen auch dadurch, dass sie wirklich selbst entscheiden können, wieviel sie arbeiten, verdienen oder ob sie zuhause sein wollen. Das ist Freiheit“, so Gerstorfer.
- EPU. Yabadabadoo! Denn ohne euch wären wir noch in der Steinzeit.
- EPUs sind unsere Bienen. Schützen wir sie.
Was wäre Oberösterreich ohne seine Klein- und Mittelbetriebe? „Sie sind das Rückgrat der heimischen Wirtschaft. Und außerdem ein gut laufender Jobmotor. Denn sie schaffen und bringen neue Arbeitsplätze. Ihre gut ausgebildeten und qualifizierten Fachkräfte sind ein unerlässlicher Garant für den Erfolg der oberösterreichischen Wirtschaft“, sagt Gerstorfer. Manche bürokratische Hürden sind für EPUs und KMUs noch schier unüberwindbar. Ebenso wird von unfairen Wettbewerbsnachteilen im Vergleich zu internationalen Großkonzernen gesprochen. „Die Rahmenbedingungen müssen passen. Und was noch nicht passt, muss neu abgesteckt werden“, so Gerstorfer.