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AKS verteilt in erster Schulwoche 20.000 Schulkalender

Pünktlich zum Schulbeginn verteilt die Aktion kritischer SchülerInnen (AKS) gemeinsam mit der Sozialistischen Jugend (SJ) in ganz Oberösterreich 20.000 Schulkalender. „Die neuen A5-Schulplaner sind das perfekte Serviceangebot für Schülerinnen und Schüler, Lehrlinge und Studierende und werden sehr gut angenommen“, freuen sich Christina Götschhofer, Vorsitzende der AKS Oberösterreich, und Fiona Kaiser, Vorsitzende der SJ Oberösterreich. Neben diesem nützlichen Service für Jugendliche gehe es aber auch darum, den Lebensraum Schule weiter zu entwickeln: „Das Ziel muss sein, dass SchülerInnen am Ende des Tages ohne Schultasche und Sorgen nach Hause gehen können. In einer Schule ohne Schultasche sollen SchülerInnen ihre Hausaufgaben gleich in der Schule erledigen können und kostenlosen Förderunterricht anstatt teurer Nachhilfe in Anspruch nehmen können.“

Die beiden Vorsitzenden wünschen sich anlässlich des Schulbeginns in Oberösterreich eine ‚Schule ohne Schultasche‘. Mit der Neuen Mittelschule sei zwar ein erster wichtiger Schritt zu einer weitreichenden Bildungsreform gesetzt, weitere Maßnahmen müssten nun aber folgen, um die Schule den Anforderungen der Zeit anzupassen. „Eine Schule, die Eltern entlastet und soziale Unterschiede entschärft anstatt sie zu verstärken – dafür setzen wir uns ein“, sagt Götschhofer. Es sei aus pädagogischer Sicht unsinnig, dass Kinder und Jugendliche oft bis spät in die Nacht hinein an Hausübungen oder Lernstoff sitzen. „Vielmehr brauchen wir eine Schule, in der sich Lern- und Erholungsphasen abwechseln. Die SchülerInnen sollen wirklich frei haben, wenn sie das Schulgebäude verlassen.“

„Derzeit benötigt fast jeder und jede dritte SchülerIn in Österreich Nachhilfe. Das kostet die Eltern jährlich mehr als 100 Millionen Euro und damit durchschnittlich 670 Euro pro Haushalt. Für viele Familien ist dieses versteckte Schulgeld eine gewaltige finanzielle Herausforderung. Unser Bildungssystem muss endlich Nachhilfe und Lernstress in den Abendstunden überflüssig machen – damit Schule in der Schule bleibt“, argumentiert Kaiser. Durch gezielten Förderunterricht könne der Lehrkörper viel besser auf die Stärken und Schwächen der jeweiligen SchülerInnen eingehen. „So werden Stärkere gefordert und Schwächere gefördert.“

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