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„Widerstand – damals und heute“ – SPÖ Oberösterreich gedenkt mit Matinee dem Anschluss im Jahr 1938

9. März 2018

„Widerstand – damals und heute“ – SPÖ Oberösterreich gedenkt mit Matinee dem Anschluss im Jahr 1938

In der Nacht von 11. auf 12. März 1938 wurde eines der dunkelsten Kapitel unserer Geschichte eingeläutet. Deutsche Truppen marschierten ein und lösten das austrofaschistische Ständeregime ab. Es begann die Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten, denen viele Menschen zujubelten. Und dennoch wurde auch Widerstand geleistet.

Die SPÖ Oberösterreich gedenkt am Sonntag, 11. März 2018, dem Anschluss Österreichs. Mit einer Matinee unter dem thematischen Schwerpunkt „Widerstand – damals und heute“. Beginn im Central (4020 Linz, Landstraße 36) ist um 10.00 Uhr. „Gemeinsam wollen wir uns mit der Frage auseinandersetzen, was Widerstand eigentlich ist. Gleichzeitig werden wir uns mit unserem eigenen, ganz persönlichen sowie dem politischen Widerstand beschäftigen“, sagt Landesparteivorsitzende Birgit Gerstorfer.

Bernd Dobesberger, Landesbildungsvorsitzender der SPÖ Oberösterreich, wird einen geschichtlichen Rückblick auf die Ereignisse im Jahr 1938 geben. Danach setzt sich Sabine Schatz als Sprecherin für Erinnerungskultur in der SPÖ-Nationalratsfraktion mit dem Themenbereich Widerstand auseinander. Und schließlich wird Birgit Gerstorfer den Bogen zum aktuellen Widerstand am Beispiel des Sozialbudgets spannen.

Prominenter Gast der Matinee ist Star-Karikaturist Gerhard Haderer, der – begleitet von jungen KünstlerInnen aufzeigen will, wie in Kunst und Kultur Widerstand geleistet werden kann. Die erstmals der Öffentlichkeit präsentierten Werke sind in den Räumlichkeiten der „Schule des Ungehorsams“ in der Linzer Tabakfabrik entstanden. „Die Kooperation zwischen Schule des Ungehorsams und SPÖ Oberösterreich hat perfekt funktioniert, es war ein unheimlich kreativer Prozess“, so SPÖ-Landesgeschäftsführerin Bettina Stadlbauer. Von Liedermacher, Autor, Schauspieler und Komponist Konstantin Wecker, der die Wichtigkeit des heutigen Widerstandes unterstreicht, wird eine Grußbotschaft eingespielt. Musikalisch umrahmt wird das Programm durch die Gruppe Free Willy“.

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