Arbeitslosigkeit steigt in Oberösterreich stark an: SPÖ-Oberösterreich fordert neue „Arbeitspolitik“
Die heute präsentierten Arbeitslosenzahlen vom Februar 2014 wertet die SPÖ-Oberösterreich als Handlungsauftrag. SPÖ-Klubvorsitzender Christian Makor betont, dass es nicht ausreiche, die Banken-und Wirtschaftskrise als Verursacher zu benennen: „Die hohe Arbeitslosigkeit in Oberösterreich, in Österreich und in ganz Europa erfordert einen Kurswechsel hin zu einer neuen ‚Arbeitspolitik‘. Dabei muss das Schaffen von Arbeitsplätzen ins Zentrum des politischen Gestaltens rücken. Das reicht von aktiver Arbeitsmarktpolitik über Bildung und Konjunktur bis hin zum Zurückdrängen der arbeitsplatzfeindlichen Finanzspekulation!“ In Oberösterreich soll dazu das von der SPÖ bereits mehrfach eingeforderte Sonderwohnbauprogramm gestartet werden.
Inklusive SchulungsteilnehmerInnen waren im Februar 2014 in ganz Österreich 440.843 Menschen ohne Arbeit. Das waren um 9,1 Prozent oder um 36.837 Menschen mehr als im Februar 2013. Auch in Oberösterreich ist die Arbeitslosigkeit mit plus 9,7 Prozent überdurchschnittlich stark gestiegen. Positive Signale gibt es aus aufgrund des milden Winters aus der Baubranche. Überproportional stark nimmt hingegen die Arbeitslosigkeit im Gesundheits- und Sozialwesen (plus 16,1 Prozent), im Tourismus (plus 14,1 Prozent) und im Handel (plus 13,2 Prozent) zu.
„Die Tatsache, dass Österreich trotz Rekordarbeitslosigkeit in der EU noch immer einen Spitzenrang einnimmt, offenbart den dringenden politischen Handlungsbedarf. Alle Länder der EU sind gefordert, ihre Politik nicht auf arbeitsvernichtende Sparpakete auszurichten, sondern die arbeitsplatzfeindliche Finanzspekulation zurückzudrängen. Eine konsequente Finanztransaktionssteuer wäre dabei ein erster richtiger Schritt“, fordert SPÖ-Klubvorsitzender Makor.