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OÖ beschließt Flugrettung NEU ohne Bundesbeteiligung

Die SPÖ stimmt der notwendigen Lösung zur Sicherung der Flugrettungsdienste zu. Gleichzeitig bedauert die SPÖ-Gesundheitsprecherin Dr.in Röper-Kelmayr, dass der Bund diese wichtige Leistung nicht mehr mitfinanziert: „Wir haben uns bereits mit einem Antrag im Oktober 2010 dafür eingesetzt, dass die Flugrettung erhalten bleibt und der Bund wie bisher seinen Teil der Finanzierung übernimmt. LH Dr. Pühringer konnte sich jedoch bei seiner Parteikollegin Fekter in Wien offenbar nicht durchsetzen – die Flugrettung wird nun ausschließlich aus Landesmitteln finanziert!“, hält SPÖ-Gesundheitssprecherin Dr.in Julia Röper-Kelmayr fest.

Seit dem der Bund dem Land OÖ 2011 die Finanzierungsvereinbarung aufgekündigt hatte, hing die Zukunft der Flugrettung in OÖ am seidenen Faden. „Auf eine derart qualifizierte Leistung für die Gesundheitsversorgung der oberösterreichischen Bevölkerung kann keinesfalls verzichtet werden. Im Falle einer schweren Verletzung, so wie etwa bei einem Verkehrsunfall, entscheidet jede Minute über Tod oder Leben. Durch das rasche Eintreffen am Einsatzort wird der Hubschrauber für viele PatientInnen zum Lebensretter“, spricht sich die Oberärztin im AKH für den Erhalt des Flugrettungsdienstes aus.

„Mit unserem Antrag vor eineinhalb Jahren wollten wir sicherstellen, dass die Finanzierung wie – so wie bisher – nicht nur aus Landesmitteln zu erfolgen hat. Seit dieser Zeit konnte der Landeshauptmann die Zeit nicht nutzen, den Bund von der Notwendigkeit der Finanzierung zu überzeugen! Auch wurde verabsäumt, die Gelegenheit zu nutzen und eine dringend erforderliche bundesweite Lösung zu finden“, so die Landtagsabgeordnete Dr.in Röper-Kelmayr.

Dass das Land für die bestmögliche Gesundheitsvorsorge der OberösterreicherInnen zuständig ist und daher auch aufkommen muss, ist Tatsache, ebenso aber auch, dass derartige Gesundheitsleistungen viel Geld kosten. In diesem Zusammenhang wird klar, wie wichtig die Finanzierung durch die öffentliche Hand ist. „Wenn nun die Budgets durch den derzeit eingeschlagenen Weg des ‚Gürtel-enger-Schnallens‘ weiter kaputt gespart werden, werden derartige Leistungen in Zukunft nicht mehr möglich sein!“, warnt die SPÖ-Gesundheitssprecherin.

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