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SPÖ hinterfragt Anschober-Genehmigung der Schottergrube beim Pichlinger See

Das Projekt der Schottergrube neben dem Naherholungsgebiet Pichling wurde vom Gutachter Universitätsprofessor DI Dr. Sturm und der Stadt Linz als mangelhaft und nicht nachvollziehbar qualifiziert – dennoch hat Umweltreferent Anschober nunmehr auch die Genehmigung nach dem Mineralrohstoffgesetz erteilt. Für SPÖ-Landtags-abgeordneten Hans-Karl Schaller ist das ein Grund die Angelegenheit genau zu hinterfragen: „Die betroffenen AnrainerInnen und die interessierte Öffentlichkeit haben ein Anrecht auf volle Transparenz in dieser Angelegenheit.“

Landtagsabgeordneter Schaller hat daher heute brieflich Landesrat Anschober ersucht, folgende Fragen zu beantworten:

  1. Inwieweit wurden durch das im Verantwortungsbereich von Landesrat Anschober durchgeführte Verfahren zum Schottergruben-Projekt die kritischen Argumente von Stadt Linz und von Gutachter DI Dr. Sturm widerlegt?
  2. Wie konnte die Bewilligung im mineralrohstoffrechtlichen Verfahren so kurz nach der letzten Verhandlung ergehen?
  3. Wo ist der Antrag auf eine Gesetzesnovelle von Landesrat Anschober für das von ihm als reformbedürftig bezeichnete Mineralrohstoffgesetz und welche konkreten Passagen des Gesetzes sind dabei in welcher Form gemeint?
  4. Wo bleibt die politische Unterstützung von Anschober für das wertvolle Naherholungsgebiet Pichlinger See?

„Wenn ein Verfahren auf Landesebene so völlig unterschiedlich läuft, als es auf Ebene der Stadt verlaufen ist, dann muss man genauer hinschauen, um klarzustellen, ob alles korrekt abgelaufen ist. Mir liegt als Linzer natürlich der Pichlinger See am Herzen. Genau so wichtig ist mir aber auch die Transparenz politischer Vorgänge und der sachliche Umgang mit fundierten Argumenten aus der Bevölkerung. Viele Menschen haben sich mit guten Argumenten kritisch zum Schottergruben-Projekt zu Wort gemeldet und diese Menschen haben eine ordentliche Antwort vom zuständigen Landesrat Anschober verdient“, so Schaller.

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