Bundes-Wohnbaupaket: LH Pühringer und Finanzministerin Fekter sollen letzte Details klären
In der heutigen Sitzung des Landtagsunterausschusses Wohnbau wurde die SPÖ-Initiative für ein Sonderwohnbauprogramm in Oberösterreich intensiv diskutiert. Es zeigt sich dabei, dass die Wohnbauträger startbereit sind, vom Bund 44,3 Mio Euro für zusätzlichen Wohnbau in Oberösterreich verfügbar sind und einzig die konkrete Abwicklung des Bundes-Konjunkturpakets noch zu klären ist. „Für Oberösterreich liegt es an Landeshauptmann Pühringer den Kontakt zu Finanzministerin Fekter zu suchen und so die letzten Details für die Inanspruchnahme des Bundeskonjunkturpakets zu klären. Die Zeit drängt dabei, weil die vielen Arbeitslosen in der Bauwirtschaft drin-gend neue Aufträge brauchen – ein Sonderwohnbauprogramm würde da wirksam helfen. Das Land Oberösterreich ist gut beraten, wenn es die Gelder, die der Bund bereitstellt, auch tatsächlich für Oberösterreich nützt“, so SPÖ-Wohnbausprecher Christian Makor.
Die gemeinnützigen Wohnbauträger Oberösterreichs haben auf Anfrage des Landes bereits ein Volumen von 1.770 zusätzlichen Wohnungen gemeldet, die sofort baureif gemacht werden könnten. Außerdem steigt der Bedarf an Wohnraum in Oberösterreich Jahr für Jahr. Hinzu kommen noch die hohen Mietzinssteigerungen der vergangenen Jahre und die schwierige Lage am Arbeitsmarkt: Oberösterreich hatte im September 2013 um 19,3 Prozent mehr Arbeitslose als im Vergleichsmonat des Vorjahres. In der Bauwirtschaft betrug die Steigerung sogar 26,3 Prozent. „Diese vielen schwerwiegenden Gründe beweisen, wie wichtig ein Sonderwohnbauprogramm für Oberösterreich ist. Deshalb appelliere ich an Landeshauptmann Pühringer und Finanzministerin Fekter rasch zu handeln, die letzten Details der Abwicklung zu klären und sofort alle budgetären und organisatorischen Vorbereitungen für die Inanspruchnahme des BundesWohnbaukonjunkturpakets zu treffen“, fordert Makor.