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SPÖ bekräftigt Forderung nach umfassender Versicherung für Hochwasserschäden

7. August 2014

SPÖ bekräftigt Forderung nach umfassender Versicherung für Hochwasserschäden

SPÖ-Feuerwehrsprecher Erich Pilsner bekräftigt die SPÖ-Forderung nach einem vollen Versicherungsschutz für Naturkatastrophen: „Die Auswirkungen der Erderwärmung  auf das Wetter werden immer deutlicher. Der heurige Sommer zeigt sich bislang verregnet, mit hoher Luftfeuchtigkeit. Er wird von überdurchschnittlich vielen Gewittern mit Starkregenereignissen gekennzeichnet. Überschwemmungen und  Murenabgänge häufen sich dadurch. Daher ist es an der Zeit, rasch einen vollen Versicherungsschutz für die Schäden von Naturereignissen zu schaffen.“ Der Beschluss einer SPÖ-Bundesresolution von Jänner 2014 dazu, fand keine Mehrheit. Die Grünen wollten sich erst nach den Beratungen im Unterausschuss Hochwasser- und Katastrophenschutz festlegen.

In Österreich gibt es zwar gewisse Versicherungsmöglichkeiten, wobei aber die Gesamtschadenshöhe in schweren Fällen regelmäßig die Obergrenze des Versicherungsschutzes übersteigt. Einen echten Versicherungsschutz gegen Hochwasserschäden in der Höhe des Schadensausmaßes – wie bei den meisten Feuerversicherungen – gibt es jedoch nicht. „Die betroffenen MitbürgerInnen stellen sich zu Recht die Frage, warum es für sie keinen vollen Versicherungsschutz gibt, wo das doch in unseren Nachbarländern kein Thema ist. Die SPÖ forderte daher in einer Resolution vom Bund ein tragfähiges Modell dafür für ganz Österreich. Dieser Antrag muss nach Grüner Verzögerung zeitnah zur Beschlussfassung kommen“, verlangt Pilsner.
In Bayern besteht etwa eine wirkungsvolle Versicherungsmöglichkeit für 99,7 Prozent der Gebäude. Auch die übrigen 0,3 Prozent sind unter bestimmten Auflagen versicherbar. Ebenso gibt es in der Schweiz seit Jahrzehnten ein Versicherungsmodell gegen alle Katastrophenschäden, das auf gesetzlicher Basis verankert ist. Ein Modell, das aus den beiden Beispielen lernt, wäre laut Pilsner für Österreich wohl das Richtige.

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