SJ und AKS verteilen in erster Schulwoche 30.000 Schulkalender
Pünktlich zum Schulbeginn verteilt die Aktion kritischer Schüler_innen (AKS) gemeinsam mit der Sozialistischen Jugend (SJ) in ganz OÖ Schulkalender. Die neuen A5-Schulplaner sind das perfekte Serviceangebot für Schülerinnen und Schüler, sowie Lehrlinge und werden sehr gut angenommen. Zusätzlich wurden heuer 30 000 Festivalbänder für den von Ende September bis Mitte November stattfindenden DJ-Contest verteilt. Mit diesem Band können sich die Schüler_innen gratis Eintritt bei allen fünf Stops auf unserer Homepage unter: www.dj-contest.at sichern. Wir bieten musikbegeisterten Schüler_innen dabei auch die Chance in den coolsten Clubs Oberösterreichs selbst als DJane oder DJ auflegen zu können. Neben diesem nützlichen Service für Jugendliche gehe es aber auch darum, den Lebensraum Schule weiter zu entwickeln. „In einer gemeinsamen Schule ohne Schultasche sollen SchülerInnen ihre Hausaufgaben gleich in der Schule erledigen und kostenlos Förderunterricht anstatt externer Nachhilfe in Anspruch nehmen können“, betonen Marco Pühringer, Vorsitzender der AKS OÖ und Fiona Kaiser, Vorsitzende der Sozialistischen Jugend Oberösterreich.
Eine ‚Schule ohne Schultasche‘ wünschen sich die beiden Vorsitzenden anlässlich des Schulbeginns in Oberösterreich. Mit der ‚Neuen Mittelschule‘ sei zwar ein erster wichtiger Schritt zu einer weitreichenden Bildungsreform gesetzt, weitere Maßnahmen müssten nun aber folgen, um die Schule den Anforderungen der Zeit anzupassen. „Eine Schule, die Eltern entlastet und soziale Unterschiede entschärft anstatt sie zu verstärken – dafür setzen wir uns ein!“, so Pühringer. Es sei aus pädagogischer Sicht unsinnig, dass Kinder und Jugendliche oft bis spät in die Nacht hinein an Hausübungen oder Lernstoff sitzen. „Vielmehr brauchen wir eine Schule, in der sich Lern- und Erholungsphasen abwechseln. Die SchülerInnen sollen wirklich frei haben, wenn sie das Schulgebäude verlassen.“
„Derzeit benötigt fast jeder dritte Schüler in Österreich Nachhilfe. Das kostet die Eltern jährlich mehr als 100 Millionen Euro und damit durchschnittlich 670 Euro pro Haushalt. Für viele Familien ist dieses versteckte Schulgeld eine gewaltige finanzielle Herausforderung! Unser Bildungssystem muss endlich Nachhilfe und Lernstress in den Abendstunden überflüssig machen – damit Schule in der Schule bleibt“, argumentiert Kaiser. Durch gezielten Förderunterricht könne der Lehrkörper viel besser auf die Stärken und Schwächen der jeweiligen SchülerInnen eingehen. „So werden Stärkere gefordert und Schwächere gefördert!“