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FPÖ-Leseschwächen führen zu Falschinformationen über Schloss Haus

18. Oktober 2014

FPÖ-Leseschwächen führen zu Falschinformationen über Schloss Haus

Die FPÖ OÖ behauptet, dass im Schloss Haus in Wartberg ob der Aist Asylwerber/innen untergebracht sind und deshalb Patient/innen in Containern versorgt werden müssen. Tatsache ist, dass derzeit auf dem Areal von Schloss Haus sechs langzeitbeatmungspflichtige Personen aufgrund von Umbauarbeiten übergangsweise in dafür speziell adaptierten Containern betreut werden. Dieses Provisorium endet voraussichtlich bereits im Sommer 2015 mit der Verlagerung an den Standort der Reha-Klinik Enns. Diese Information hat auch die FPÖ in einer schriftlichen Anfragebeantwortung Anfang Oktober erhalten. „Dass es bei den FPÖ-Funktionären offensichtlich Leseschwächen bei der rund 2-seitigen Beantwortung gegeben hat, zeigt, wie wichtig eine gute schulische Ausbildung ist“, erklärt Sozial-Landesrätin Mag.a Gertraud Jahn.

In einer schriftlichen Anfrage wollte die FPÖ wissen, ob ein am Areal von Schloss Haus situiertes Personalwohnhaus (mit rund 30 Garconnieren) aus den 70er Jahren für die derzeit vorübergehend in Containern betreuten langzeitbeatmungspflichtigen Personen als Ersatz genutzt werden könnte. Die Antwort lautete, dass das Gebäude nicht für die Betreuung verwendet werden kann, da es weder pflegegerecht noch barrierefrei ist. Die langzeitbeatmungspflichtigen Personen werden voraussichtlich ab Sommer 2015 in einem Neubau am Standort Reha-Klinik Enns untergebracht. Ein diesbezügliches Anerkennungsverfahren läuft gerade.

Um das Gebäude dennoch sinnvoll zu nutzen, wird es nun teilweise für die Unterbringung und Versorgung von AsylwerberInnen im Rahmen der Grundversorgung verwendet.
„Dass die FPÖ in ihren Falschaussagen nun die AsylwerberInnen in das Schloss übersiedelt hat und unterstellt, es gebe keine Bemühungen das vom Gesundheitsfonds finanzierte Angebot für langzeitbeatmungspflichtige Personen an einen neuen Standort zu verlagern, ist schlichtweg falsch und skandalös“, ist Landesrätin Jahn über soviel Inkompetenz verärgert. „Offensichtlich gibt es in der FPÖ enorme Leseschwächen oder es werden, wie auch schon in der Vergangenheit, ohnehin benachteiligte Gruppen gegeneinander ausgespielt.“

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