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Kalliauer zum neuen Landesparteivorsitzenden der SPÖ Oberösterreich gewählt

16. Januar 2016

Kalliauer zum neuen Landesparteivorsitzenden der SPÖ Oberösterreich gewählt

Die Wahl ist gefallen – AK-Präsident Johann Kalliauer wurde beim Landesparteitag der SPÖ Oberösterreich im Design Center in Linz mit 91,3 Prozent der Stimmen (282 von 314 Delegierten waren anwesend) zum neuen Landesparteivorsitzenden gewählt. Kalliauer hatte sich am Freitagabend in einer Präsidiumssitzung bereit erklärt, als Nachfolger von Reinhold Entholzer zu kandidieren. „Es gibt genug zu tun für uns. Wir müssen uns inhaltlich stärker einbringen und wieder Stärke zeigen. Wir brauchen uns mit unseren Themen nicht zu verstecken. Wichtig wird es auch sein, dass wir uns organisatorisch neu aufstellen. Unser Ziel muss sein, das Schiff SPÖ wieder in ruhiges Fahrwasser zu bringen“, so der neue rote Landeschef.

 

„Ich werde die Weichen dafür stellen, dass wir wieder eine starke Bewegung werden.“

Landesparteivorsitzender  Johann Kalliauer

 

Nach dem Ergebnis bei der Landtagswahl sei klar gewesen, dass es bei der SPÖ Oberösterreich nicht so weitergehen könne. „Und genau dafür habe ich heute von der Parteibasis den Auftrag erhalten: Ich werde die Weichen dafür stellen, dass wir wieder eine starke Bewegung werden. Denn es gibt viele Menschen in unserem Land, die uns brauchen, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Frauen und junge Leute. Sie werden wieder spüren, dass wir uns für sie einsetzen und dass es mit uns wieder bergauf geht“, sagte Kalliauer.

Er sehe sich als Teamchef und werde in den nächsten Monaten ein Team zusammenstellen. „Und zwar aus frischen Leuten, die einen Zug zum Tor haben und die taktisch versiert sowie in der Verteidigung stark sind. Und wenn das geschafft ist, dann spielen wir wieder um den Aufstieg.

Ich werde dafür sorgen, dass Frauen in der SPÖ Oberösterreich eine noch stärkere Rolle bekommen. Die schwarz-blaue Männerpartie in der Landesregierung ist ein abschreckendes Beispiel, und zeigt, dass ihnen die Interessen von Frauen egal sind. In der AK Oberösterreich habe ich dafür gesorgt, dass die Hälfte aller Führungspositionen mit Frauen besetzt werden. Genau das werde ich auch in der SPÖ Oberösterreich tun“, so Kalliauer abschließend.

Als Kalliauers StellvertreterInnen wurden heute gewählt: die Landesfrauenvorsitzende Sabine Promberger (97,8), Gerda Weichsler-Hauer (94,6), die dritte Landtagspräsidentin, der Klubvorsitzende Christian Makor (93,8), und Sozialminister Alois Stöger (94,6).

 Der scheidende Parteivorsitzende Reinhold Entholzer, der weiterhin in der Landesregierung bleiben wird, kämpfte bei seiner Abschiedsrede mit den Tränen. „Ich habe nach der Wahlniederlage versucht, der Partei neue Impulse zu geben. Das ist mir nicht gelungen. Darum bin ich nicht mehr als Landesparteivorsitzender angetreten“, so Entholzer. Heute sei nicht der Tag der Abrechnung. Es gehe um die Partei und nicht um persönliche Befindlichkeiten. „Nachdem ich mich zurückziehe, wird auch die von mir ausgewählte Sabine Schatz nicht als Landesgeschäftsführerin zur Verfügung stehen. Ich bedanke mich von ganzem Herzen bei Hans Kalliauer, der der Partei in dieser schwierigen Phase hilft. Ich wünsche mir jetzt Geschlossenheit, damit der neue Vorstand in Ruhe arbeiten kann“, sagte Entholzer, der nach seiner Rede Standing Ovations erhielt.

 

„Leistbares Wohnen“ als Jahreskampagne

Im Rahmen des Landesparteitages wurde auch das Thema für die Jahreskampagne der SPÖ Oberösterreich ausgewählt – die meisten Stimmen erhielt „Leistbares Wohnen“.

 

Bundeskanzler Werner Faymann, der als Ehrengast nach Linz gekommen war, sagte, dass es in der Partei keine Grabesruhe aber auch keine Heuchelei wie in anderen Parteien brauche, sondern eine ehrliche politische Auseinandersetzung, die durchaus auch hart und kontroversiell sein kann. „Ich bin überzeugt davon, dass Hans Kalliauer ein guter Vorsitzender für Oberösterreich sein wird. Bei Reini  Entholzer bedanke ich mich für seinen großen Einsatz in einer nicht gerade einfachen Zeit. Er hat heute mit seinem bewegenden Auftritt gezeigt, was ein wahrer Sozialdemokrat ist“, so Faymann.

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