Kaserne Freistadt: Standort langfristig absichern
Schon allein im Hinblick auf die Arbeitsplätze in der Region ist es eine gute Sache. Wir werden jetzt alles dafür unternehmen, dass der Standort Freistadt als Ausbildungskaserne langfristig abgesichert wird“, sagt Bundesrat Michael Lindner, der SPÖ-Vorsitzende des Bezirkes Freistadt, zur Entscheidung von Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil, die Tilly-Kaserne in Freistadt doch nicht zu schließen. „Es hat sich gelohnt, dass wir uns so vehement für den Erhalt unserer Kaserne eingesetzt haben.“
Es müssen alle an einem Strang ziehen.“
Michael Lindner
Lindner begrüßt weiters, dass nun auch die FPÖ in Oberösterreich endlich die Wichtigkeit des Standortes Freistadt erkannt hat. „Wenn sich Landesrat Podgorschek heute in einer Aussendung zufrieden zeigt, dass die Tilly-Kaserne erhalten bleibt, so kann ich ihm nur zustimmen. Bei der Frage um den Erhalt der Kaserne Freistadt müssen wir alle an einem Strang ziehen und die Sachargumente, die für den Standort sprechen, gemeinsam nach außen vertreten. Ich gehe davon aus, dass die FPÖ heute, Donnerstag, im Landtag dem SPÖ-Antrag zum Erhalt der Kaserne Freistadt und der Stellungsstraße in Linz zustimmen wird.“
Auch der Landtagsabgeordnete und SP-Sicherheitssprecher Hermann Krenn sieht die Entscheidung, die Kaserne in Freistadt nicht zu schließen, sehr positiv. „Wir haben uns immer gegen eine Schließung gewehrt. Die Tilly-Kaserne ist schon aufgrund ihrer geografischen Lage unentbehrlich. Wichtig wird es nun auch sein, wie es mit der Stellungsstraße in Oberösterreich weitergeht, da wurde schon viel Geld investiert“, so Krenn.