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Kulturland retten

17. November 2017

Kulturland retten

Alt-Landeshauptmann Josef Pühringer hat sich dem Kulturressort intensiv gewidmet und das Budget in seiner Zeit als Kulturreferent deutlich ausgebaut. Unter dem neuen Landeshauptmann Thomas Stelzer soll das kulturpolitische Lebenswerk seines Vorgängers nun mit wenigen Federstrichen zunichte gemacht werden.

Was plant Schwarz-Blau?

Der schwarz-blaue Kahlschlag im Kulturbudget sieht vor, eine Summe von 6.700.000 € zu streichen. Im Jahresbudget 2018 sind es allein 30% der Fördermittel, die gekürzt werden.

Dabei steht ganz klar eine neoliberale Idee hinter den Sparmaßnahmen. So will Landeshauptmann Stelzer beispielsweise mehrere Museums- und Galeriestandorte zusammenlegen und etwa das OÖ Kulturquartier am Linzer OK-Platz zu einer „Schaltzentrale für Verwaltung und Marketing“ machen (Quelle: OÖN-Artikel). Kunst und Kultur werden in der schwarz-blauen Spardoktrin als Ware angesehen.

Warum ist die SPOÖ gegen diese Kürzung?

Für uns bedeutet die Förderung zeitgenössischer Kunst und Kultur, dass Raum für freies Denken und für unkonventionelle Blickweisen geschaffen wird. Kunst bereichert unsere Gesellschaft und darf keineswegs als Ware gesehen werden, deren Vermarktung einen möglichst hohen Profit abwerfen soll.

Die Vielfalt der oberösterreichischen Kulturlandschaft sehen wir als eine Bereicherung unseres Bundeslandes an. Hier nach neoliberalen Sparprinzipien einfach hineinzuschneiden, zerstört einen Gesellschaftsraum und gefährdet die Existenz zahlreicher oberösterreichischer KünstlerInnen. Dazu sagen wir NEIN!

Welchen Vorschlag hat die SPOÖ?

Die Initiative kulturlandretten.at , die von der KUPF Kulturplattform Oberösterreich ausgeht, hat sich mit dem geplanten schwarz-blauen Kahlschlag im Kulturbereich auseinandergesetzt. Als überparteiliches Unterfangen haben sich Künstlerinnen und Künstler sinnvolle und progressive Maßnahmen überlegt, die eine Gegenantwort zum Spardiktat darstellen. Wir unterstützen die Vorschläge dieser Plattform.

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