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Binder: „Abschieben der Verantwortung funktioniert nicht“

12. Februar 2020

Binder: „Abschieben der Verantwortung funktioniert nicht“

Für SP-Gesundheitssprecher Peter Binder steht fest: LH-Stv. Haberlander muss zuerst vor eigener Haustür kehren, bevor sie „Mahnbriefe“ an Sozialversicherung versendet.

Zu einfach macht es sich die Gesundheitsreferentin des Landes, LH-Stv. Haberlander, wenn sie angesichts des immer offensichtlicher werdenden Ärztemangels einen Brief an die Sozialversicherung schreibt und um Lösungen bittet, meint heute Landtagsabgeordneter Peter Binder: „Mir gehen immer wieder Hinweise zu, dass die eigenen Landeskrankenhäuser in der Vergangenheit die Möglichkeiten der Ausbildung von Allgemeinmedizinern aus Spargründen nicht ausgeschöpft haben. Diese Ärzte fehlen uns heute genauso, wie Ärztinnen, die mangels Kinderbetreuung keine Vollzeitpraxis anstreben, als Wahlärztinnen arbeiten oder überhaupt in andere Bundesländer abwandern.“ So wie im Regionalen Strukturplan Gesundheit vorgesehen, brauche es endlich eine Gesamtstrategie für die Krankenhäuser und die niedergelassenen Arztpraxen. Das müsse Aufgabe der Gesundheitspolitik und somit der Gesundheitsreferentin des Landes sein, die nebenbei auch den Ausbau der Kinderbetreuung vorantreiben könne.

Bevölkerung am Land wird im Stich gelassen

Ein großes Manko sieht Binder angesichts des Ärztemangels in den ländlichen Regionen Oberösterreichs. „Ernstgemeinte Initiativen seitens der Gesundheitslandesrätin bleiben völlig aus“, sagt der Landtagsabgeordnete. „Damit jede/r Bürger/in eine gute Gesundheitsvorsorge in seiner Nähe vorfindet, müssen Schritte gesetzt werden, um das Praktizieren am Land attraktiv zu machen.“ Binder legt der Landeshauptmann-Stellvertreterin nahe, endlich ihre Komfortzone zu verlassen und innovativer zu denken: Es sei höchste Zeit, ein LandärztInnen-Stipendium einzuführen.  „Aber die ÖVP verfolgt auch im Gesundheitsbereich ihr Credo, lieber zu blockieren, als zu investieren.“

„Helfen würde auch, wenn wir die Zwei-Klassen-Medizin durch Wahlärzte und Sonderkrankenkassen beenden. Wo sind die Initiativen von Haberlander zur Steuerung und Finanzierung des Gesundheitswesens aus einer Hand? Wo wirkt sie dem mitausschlaggebenden Missmanagement in den Landeskrankenhäusern entgegen?“, stellt Binder die gebotenen Fragen.

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