SPÖ Oberösterreich: Klare Haltung gegen Hass und Ausgrenzung am IDAHOBITA
Einsatz für Respekt und gleiche Rechte
Am Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter-, Trans- und Asexuellenfeindlichkeit (IDAHOBITA) bezieht die SPÖ Oberösterreich klar Stellung: Wir stehen an der Seite aller Menschen, die wegen ihrer sexuellen Orientierung, Geschlechtsidentität oder ihres Auftretens Diskriminierung, Ausgrenzung oder Gewalt erfahren. Unsere LGBTIQA+-Sprecherin und Landtagsabgeordnete Renate Heitz betont: „Meine volle Solidarität gilt heute und das ganze Jahr über allen Menschen, deren Liebe, Identität oder Auftreten infrage gestellt, herabgewürdigt oder angegriffen werden. Wir werden nicht müde, diese Probleme zu benennen, achtsam zu bleiben und für Respekt, Schutz und gleiche Rechte einzutreten.“
Die Aktualität dieses Engagements zeigt sich auch an den jüngsten Angriffen in Wels: Die Kinderfreundinnen und Kinderfreunde wurden von der Welser FPÖ politisch attackiert, weil sie an der Pride Parade teilnehmen und für ein gutes Miteinander eintreten. Der Vorwurf einer angeblichen „Frühsexualisierung“ ist für Heitz absurd und entlarvt sich als politischer Kampfbegriff, der Ängste schüren soll. „Wer die Kinderfreundinnen und Kinderfreunde bewusst in diese Ecke stellt, arbeitet mit Angstbildern und betreibt Politik, die von Spaltung lebt. Dieser Angriff schüchtert uns nicht ein. Im Gegenteil: Er bestärkt uns, noch entschlossener für Vielfalt in unserem Land einzutreten“, so Heitz.
Hass im Netz und auf der Straße konsequent bekämpfen
Renate Heitz warnt davor, Hass erst dann ernst zu nehmen, wenn er in körperliche Gewalt umschlägt. Hass zeigt sich in Beschimpfungen auf der Straße, in Drohungen im Netz, in abwertenden Parolen im Stadion und in politischen Kampagnen, die Minderheiten zu Feindbildern machen. Wer aus homophoben Angriffen eine Debatte darüber machen will, woher Täterinnen und Täter kommen, lenkt vom eigentlichen Problem ab: Gewalt gegen Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung. Pauschale Schuldzuweisungen spalten und lösen kein einziges Problem. Gewalt muss konsequent bekämpft werden – im öffentlichen Raum, im digitalen Raum und in der Politik.
Für ihren langjährigen Einsatz für Sicherheit, Sichtbarkeit und Selbstbestimmung der LGBTIQA+-Community in Oberösterreich wurde Renate Heitz von SoHo Österreich mit dem Local Heroes Award ausgezeichnet. Das ist ein starkes Zeichen für die Wertschätzung und Anerkennung ihrer Arbeit – und ein Auftrag, weiterhin entschlossen für Respekt und Vielfalt einzutreten.