Bauwirtschaft in Oberösterreich: SPÖ fordert Investitionen und Ende der politischen Blockade
Bauwirtschaft als Konjunkturmotor: Stillstand trotz Chancen
Die jüngsten Konjunkturprognosen zeigen eine leichte Erholung der Wirtschaft, doch die Bauwirtschaft in Oberösterreich bleibt weiterhin im Rückstand. Martin Winkler, Landesvorsitzender der SPÖ, kritisiert die schwarz-blaue Landesregierung und insbesondere Wohnbaulandesrat Manfred Haimbuchner scharf. Winkler betont, dass der Wohnbau als Motor der Konjunktur fungiert, aber derzeit durch politische Untätigkeit ausgebremst wird. Während zahlreiche Bürgerinnen und Bürger auf leistbaren Wohnraum warten und viele Bauunternehmen dringend Aufträge benötigen, werden hunderte Millionen Euro aus der sogenannten Wohnbaumilliarde nicht genutzt. Diese Bundesgelder könnten laut Winkler einen entscheidenden Unterschied machen: Mit einer vollständigen Ausschöpfung der Mittel könnten 980 zusätzliche Wohnungen entstehen und 4.200 neue Arbeitsplätze geschaffen werden.
Forderung nach mehr Tempo und Investitionen
Die SPÖ fordert nicht nur die rasche Nutzung der Wohnbaumilliarde, sondern auch eine generelle Steigerung der Wohnbauleistung. Winkler erneuert seine Forderung, jährlich 500 zusätzliche Wohnungen zu errichten. Damit sollen sowohl die Bauwirtschaft angekurbelt als auch neue Arbeitsplätze geschaffen und mehr leistbarer Wohnraum für die Menschen in Oberösterreich bereitgestellt werden. Die aktuelle Blockadepolitik betrifft laut Winkler jedoch nicht nur den Wohnbau, sondern zieht sich durch viele Bereiche der Landespolitik. Gemeinden werden finanziell ausgebremst und wichtige Zukunftsprojekte, wie etwa Hybridkraftwerke, werden verschleppt. Winkler appelliert an die Landesregierung, endlich zu investieren und die wirtschaftliche Entwicklung aktiv zu fördern, anstatt lediglich zu verwalten.