Wirtschaftskammer-Rücklagen: Martin Winkler fordert gezielte Investitionen in Betriebe, Innovation und Lehrlinge
Rücklagen für Betriebe und Innovationen nutzen
Landesrat Martin Winkler, Vorsitzender der SPÖ Oberösterreich, fordert konkrete Maßnahmen im Umgang mit den Rücklagen der Wirtschaftskammer Oberösterreich. Für Winkler ist klar: Die Gelder stammen von den Unternehmen und sollen auch direkt den Unternehmerinnen und Unternehmern sowie dem Wirtschaftsstandort Oberösterreich zugutekommen. Neben mehr Transparenz und einer sorgfältigen Prüfung der Rücklagen verlangt Winkler, dass die Ergebnisse der Bestandsaufnahme nicht in Berichten enden dürfen. Vielmehr brauche es Investitionen in Wachstum, Innovation und sichere Arbeitsplätze. Angesichts hoher Energiepreise, schwacher Konjunktur und zurückhaltender Investitionen sei es wichtiger denn je, die vorhandenen finanziellen Spielräume sinnvoll zu nutzen.
Ein Vorschlag Winklers ist die Einrichtung eines Startup- und Innovationsfonds für Oberösterreich. Damit könnten neue Ideen und zukunftsweisende Projekte gezielt gefördert werden, um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu stärken.
Lehrlingsausbildung gezielt stärken
Ein weiterer Schwerpunkt liegt für Winkler auf der Lehrlingsausbildung. Unternehmen, die junge Menschen ausbilden, sollen stärker unterstützt und erfolgreiche Lehrabschlüsse gezielt gefördert werden. Auch zusätzliche Weiterbildungsangebote während und nach der Lehre sollen ausgebaut werden. „Unsere Lehrlinge sind die Fachkräfte von morgen. Betriebe und Unternehmen, die Verantwortung übernehmen und ausbilden, verdienen konkrete Unterstützung“, betont Winkler. Denkbar sind Prämien für erfolgreich abgeschlossene Lehrverhältnisse, zusätzliche Qualifizierungsangebote und Förderungen für besonders hochwertige Ausbildungsprogramme.
Abschließend hält Winkler fest: Die Rücklagen der Wirtschaftskammer sollen dort Wirkung entfalten, wo sie am dringendsten gebraucht werden – bei den Betrieben, bei innovativen Ideen und bei der Ausbildung der Fachkräfte von morgen. So werde der Wirtschaftsstandort Oberösterreich gestärkt und neue Chancen geschaffen.