Energiesicherheit in Gefahr: SPÖ fordert Ausbauoffensive für erneuerbare Kraftwerke
Trockenheit und steigender Strombedarf setzen Oberösterreich unter Druck
Oberösterreich erlebt aktuell das schlechteste Jahr für Wasserkraft in der Geschichte der Energie AG. Die anhaltende Trockenheit und der wachsende Strombedarf durch Industrie, Digitalisierung und Mobilität verschärfen die Situation. Während die Warnlichter längst blinken, bleibt Oberösterreich beim Ausbau der Windkraft weit zurück: 2025 ging kein einziges neues Windrad ans Netz. Für SPÖ-Landesparteichef und Wirtschaftslandesrat Martin Winkler ist klar, dass die schwarz-blaue Landesregierung die Zeichen der Zeit ignoriert und damit die Versorgungssicherheit und den Wirtschaftsstandort gefährdet.
Blockadepolitik bremst Energiewende aus
Winkler kritisiert, dass die größten Windkraftgegnerinnen und Windkraftgegner direkt am Regierungstisch sitzen. Die FPÖ blockiere den Ausbau aus Prinzip, während die ÖVP tatenlos zusieht. Diese Blockadehaltung verhindert dringend notwendige Investitionen in Windkraft, Speicher und Netze. Besonders im Hinblick auf die kommenden Entscheidungen zu Beschleunigungszonen im Herbst fordert Winkler ausreichend große Flächen, die auch Hybridkraftwerke ermöglichen. Nur so kann Oberösterreich auf die Herausforderungen der Energiezukunft reagieren und Versorgungssicherheit gewährleisten.
Ausbauoffensive für Hybridkraftwerke und Speicher gefordert
Die SPÖ fordert eine massive Ausbauoffensive für Pump- und Batteriespeicher sowie Hybridkraftwerke, die Windkraft, Photovoltaik und Speicher an einem Standort bündeln. So kann Strom dann erzeugt und gespeichert werden, wenn er verfügbar ist, und genutzt werden, wenn er gebraucht wird. Winkler betont: Wer heute den Ausbau verhindert, trägt morgen die Verantwortung, wenn die Lichter ausgehen. Oberösterreich braucht jetzt entschlossenes Handeln für eine sichere und nachhaltige Energieversorgung.