Oberösterreich braucht echte Lösungen: SPÖ fordert leistbare Wohnungen statt Statistiktricks
Statistik ersetzt keine neuen Wohnungen
Die aktuelle Diskussion um den gemeinnützigen Wohnbau in Oberösterreich zeigt: Die Probleme der Wohnungssuchenden und Wohnungssuchender lassen sich nicht durch geänderte Bedarfszahlen lösen. Während FPÖ-Wohnbaureferent Manfred Haimbuchner den dringenden Bedarf von mehr als 22.000 auf knapp über 3.000 Wohnungen „herunterrechnet“, bleibt der Mangel an leistbarem Wohnraum bestehen. Die SPÖ kritisiert, dass keine zusätzlichen Wohnungen gebaut werden, sondern lediglich die Statistik angepasst wird. Einzelne Leerstände oder online angebotene Wohnungen ändern nichts daran, dass viele Menschen – von Kassiererinnen und Kassierern über junge Familien bis zu Pensionistinnen und Pensionisten – dringend leistbaren Wohnraum benötigen. Neubauwohnungen zu Preisen von elf bis fast vierzehn Euro pro Quadratmeter sind für viele unerschwinglich.
SPÖ fordert ehrliche Bedarfserhebung und gezielten Wohnbau
SPÖ-Landesparteivorsitzender Martin Winkler fordert eine ehrliche Erhebung des Wohnungsbedarfs und die Nutzung der mehr als 150 Millionen Euro aus der Wohnbaumilliarde des Bundes. Es müsse dort gebaut werden, wo Wohnungen fehlen – und zu Preisen, die sich alle leisten können. Die SPÖ verlangt eine Ausweitung des Wohnbauprogramms und eine gezielte Steuerung nach Regionen und Wohnungsgrößen mit tatsächlichem Bedarf. Für Winkler ist klar: „Leistbares Wohnen ist keine statistische Übung. Oberösterreich braucht neue Wohnungen statt Taschenspielertricks.“
Bundesmittel nutzen und Wohnbau anpacken
Die SPÖ bleibt dabei: Der Bedarf an leistbaren Wohnungen ist real und darf nicht schöngerechnet werden. Haimbuchner und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind gefordert, die Ärmel aufzukrempeln, Bundesmittel abzurufen und den Wohnbau in Oberösterreich endlich voranzutreiben – für alle Wohnungssuchenden und Wohnungssuchender im Land.