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Gewalt gegen Frauen ist keine Privatsache – Winkler fordert entschlossenen Gewaltschutz

18. September 2026

Gewalt gegen Frauen ist keine Privatsache – Winkler fordert entschlossenen Gewaltschutz

Alarmierende Zahlen: Femizide und schwere Gewalt in Österreich

Die aktuellen Berichte über schwere Gewalt gegen Frauen sowie Femizide erschüttern Österreich nahezu täglich. Der Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser meldet mit Stand 4. September 2026 bereits 18 mutmaßliche Femizide und 45 Fälle schwerer Gewalt. Auch die Polizei bestätigt die Dimension: Im Jahr 2025 wurden österreichweit 14.101 Betretungs- und Annäherungsverbote ausgesprochen, davon 2.429 in Oberösterreich. Diese Zahlen zeigen deutlich, dass Gewalt gegen Frauen und Männer kein Randphänomen ist und nicht als privates Problem abgetan werden darf.

Gewaltschutz stärken: Unterstützung für Ministerin Holzleitner

SPÖ-OÖ-Chef Landesrat Martin Winkler betont, dass jede Frau sicher und selbstbestimmt leben können muss – zu Hause, am Arbeitsplatz und im öffentlichen Raum. Gewalt ist niemals zu rechtfertigen, weder durch Eifersucht, Trennung noch Streit. Die Verantwortung liegt immer bei der Person, die Gewalt ausübt. Winkler unterstützt Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner beim Ausbau des Gewaltschutzes: Mehr Geld für Gewaltschutzzentren und Gewaltambulanzen ist notwendig, um Sicherheit und Hilfe für betroffene Frauen und Männer zu gewährleisten. Beratungsangebote sollen ausgebaut und Gewaltambulanzen flächendeckend verfügbar werden, damit Hilfe schnell und unkompliziert erreichbar ist.

Gesellschaftliche Verantwortung: Männer und Frauen gemeinsam gegen Gewalt

Winkler nimmt abschließend auch Männer in die Verantwortung: Gewalt gegen Frauen ist kein Frauenthema. Gerade Männer müssen widersprechen, wenn Gewalt verharmlost, Frauen abgewertet oder Besitzdenken mit Liebe verwechselt wird. Gewalt hat in Beziehungen, Familien und unserer Gesellschaft keinen Platz. Nur gemeinsam können wir Gewalt besser verhindern und Betroffenen wirksam helfen.

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