Wohnbau-Millionen für Oberösterreich: SPÖ fordert entschlossenes Handeln statt Ausreden
Wohnungsnot verschärft sich – Bundesmittel bleiben ungenutzt
In Oberösterreich spitzt sich die Lage am Wohnungsmarkt weiter zu. Immer mehr Familien, Alleinerziehende sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer suchen verzweifelt nach leistbarem Wohnraum. Die Mieten steigen, während dringend benötigte Bundesmittel für den Wohnbau im Land nicht ankommen. SPÖ-Oberösterreich-Vorsitzender und Landesrat Martin Winkler kritisiert das schwarz-blaue Wohnbau-Chaos scharf und fordert von Wohnbaulandesrat Manfred Haimbuchner endlich konkrete Lösungen.
Winkler betont, dass andere Bundesländer längst Wege gefunden haben, zusätzliche Fördermittel für den Wohnbau vom Bund zu sichern. In Oberösterreich hingegen bleiben diese Gelder liegen, obwohl sie dringend gebraucht werden. „Die Menschen brauchen Wohnungen, keine Ausreden“, so Winkler. Für ihn ist klar: Wer für den Wohnbau verantwortlich ist, muss auch liefern. Wenn Haimbuchner es nicht schafft, die Wohnbau-Millionen nach Oberösterreich zu holen, sollte er sein Ressort an jemanden abgeben, der es kann.
Leistbares Wohnen als soziale Kernfrage
Für die SPÖ Oberösterreich steht fest: Wohnen ist eine der größten sozialen Herausforderungen unserer Zeit. Wer Vollzeit arbeitet, muss sich eine Wohnung leisten können. Junge Menschen und Familien brauchen Sicherheit und Perspektiven, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dürfen nicht durch steigende Mieten unter Druck geraten. Die SPÖ fordert daher eine Wohnbau-Offensive für leistbare Mietwohnungen, mehr gemeinnützigen Wohnbau und gezielte Unterstützung für die Menschen im Land.
Winkler macht deutlich, dass es nicht um parteipolitische Rechenspiele geht, sondern um das tägliche Leben tausender Bürgerinnen und Bürger. „Die Menschen haben sich eine Politik verdient, die ihre Probleme löst. Wohnen darf nicht zum Luxus werden. Haimbuchner muss jetzt handeln – oder Platz machen für jemanden, der es kann“, so Winkler abschließend. Oberösterreich braucht eine aktive Wohnbaupolitik, die gestaltet statt nur verwaltet – und damit auch neue Arbeitsplätze schafft.